IMHO: (Unbegründete) Aufregung um Apples iBooks Author
Nachdem Google und Facebook jetzt anscheinend “durch” sind, richtet sich die Aufregung auf die pöse™ Firma Apple. Es wird eine Menge wirres Zeug geschrieben und unreflektiert wiedergekäut. (Nicht dass ich jetzt überrascht wäre.) Stein des Anstosses ist das kostenfreie Program iBooks Author und das Format welches durch das Programm unterstützt wird. Unter den Wiederkäuern findet sich auch Golem.de, nur geht der Beitrag Apple sabotiert ePub-Format mit iBooks Author meiner Meinung nach weit an der Realität vorbei.
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Lesestoff für’s Wochenende (13.01.12)
Zwei Links mit Beiträgen die für Wortjongleure und -jongleusen interessant sein dürften:
- How I created a Google+ Page for my book and how you can too
- Top Indie Authors Earn Thousands in First Month of Kindle Lending
Viel Spass beim Lesen.
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Gute Vorsätze für das neue Jahr
Den Writers Store braucht man wohl niemandem extra vorzustellen, der sein Geld mit dem Schreiben verdient. Momentan kann man sich dort kostenlos ein PDF herunterladen, mit dem man die Motivations-Methode von Jerry Seinfeld nachvollziehen kann.
Die Idee ist wie folgt: Jeder Tag, an dem man neues Material produziert hat, wird mit einem roten X gekennzeichnet. Der “Kalender” hat keine Wochentage oder Monate, sondern nur 365 nummerierte Kästchen. Damit bekommt man nicht nur einen guten Überblick, wie oft man neues Material produziert hat, sondern auch wann man sich eine “Auszeit” genommen hat. Die genaue Methode ist im Beitrag Don’t Break the Chain beschrieben, den Kalender findet man unter dem Link Don’t Break the Chain Calendar. Ich werde das Ganze auf jeden Fall ausprobieren.
BTW: Ja, ich weiss, dass auf diesem Blog im letzten Jahr nicht so viel passiert ist, aber das lag daran, dass ich relativ viele Projekte hatte, die mit dem Schreiben an sich nicht viel zu tun hatten. Für dieses Jahr habe ich grosse Pläne was das Schreiben betrifft, doch dazu später mehr.
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IMHO: Buchhandlungen – Between a rock and a hard place?
Nachdem sich Amazon nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage einer Buchhändlerin aus Boston dem Herald einen Beitrag wert war (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf Slashdot), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen.
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“whether” oder “if”?
Da mich meine Tätigkeit als iTunes U-Consultant in den letzten Monaten ziemlich in Atem gehalten hat, war es auf meinen Blogs etwas ruhiger (ja, ich weiss, Untertreibung des Monats). Nichtsdestotrotz heute ein Beitrag zu einem Wort, welchen ich schon länger schreiben wollte.
Es geht um das schöne Wort whether, also (mehr oder weniger) “ob” auf deutsch. In weniger formalen Lebenslagen wird das Wort auch oft durch if ersetzt. Es gibt aber einen Fall, in welchem die Benutzung des einen oder des anderen Wortes die Bedeutung eines Satzes verändert.
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Spruch zu Quanten-Physik
Habe ich heute in der Twitter-Timeline gefunden:
I read quantum-physics. But only for the particles.
Zu gut um es nicht zu veröffentlichen, oder?
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The naked presenter
Wer, wie ich, häufiger Vorträge oder Schulungen hält, stellt sich permanent eine Frage: Wie kann ich das Ganze noch besser gestalten? Um die Vortragstechnik zu verbessern gibt es ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel die Vortragstechnik der Personen zu analysieren, bei deren Ausführungen man selbst einfach beeindruckt war. Das geht relativ einfach, wenn man sich den entsprechenden Vortrag als Video oder Audio nochmals zu Gemüte führen kann. Oder man versucht mehrere Vorträge von den Personen zu besuchen, die man in dieser Beziehung für besonders interessant hält. Beide Ansätze haben ihre Vorteile, sind aber manchmal zeitintensiv. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, sich die entsprechende Literatur zu besorgen und diese zu studieren. Aber wenn es um das Thema Vortragstechniken geht, ist es manchmal schwer die sprichwörtliche “Spreu vom Weizen” zu trennen.
Wenn es weltweit eine Person gibt, bei der man sich sicher sein kann, dass alle Informationen “Hand und Fuss” haben, dann ist es Garr Reynolds. Die Lobeshymnen für seine Presentation Zen-Bücher, und deren Verkaufszahlen, sprechen für sich selbst. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mir sein neuestes Werk The naked presenter, zugelegt habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Allein die Hinweise die ich in der ersten Hälfte des Buches gefunden habe, waren den Preis der Anschaffung schon wert.
Besonders das zweite Kapitel über die Vorbereitung von Vorträgen hat es mir angetan. Die Anregungen die ich dort fand, habe ich sofort für mehrere Vorträge umgesetzt und war mit den Ergebnissen ausserordentlich zufrieden. Ich habe das Buch mittlerweile zur Hälfte durchgearbeitet und kann es jedem / jeder Vortragenden nur wärmstens empfehlen.
Ich werde mich zum Buch ausführlich äussern, wenn ich es fertig gelesen habe und eventuell auch ein paar Erfahrungen mit den beschriebenen Techniken schildern. Aber es steht für mich bereits jetzt fest, dass dieses Buch eine Bereicherung für alle ist, die häufiger Vorträge halten.
Disclaimer: Ich lese gerade die englische Variante des Buchs, bin aber davon überzeugt, dass die deutsche Übersetzung genauso inspirierend geworden ist.
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Doomsday Industry Business Plans
OK, schon wieder ein Zitat, oder besser Citation in diesem Zusammenhang, aber es hat mir einfach gut gefallen.
Breaking: Doomsday Industry business plans unclear after 2012.
Das Ganze ist im Onion News Network als Meldung durchgelaufen. Wer ONN nicht kennen sollte, die Videocasts sind nichts für zartbesaitete, aber immer einen Blick wert.
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Definition “Meeting”
Ich vermute einmal, dass dieser Ausspruch jemandem zugerechnet werden kann, aber ich weiss noch nicht einmal woher ich diesen Satz habe. Sei’s drum, er ist zu gut als dass ich ihn meinen Lesern(innen) vorenthalten möchte.
meeting, n.: An assembly of people coming together to decide what person or department not represented in the room must solve a problem.
Wenn jemand weiss woher das Ganze kommt, bitte in die Kommentare schreiben, Danke.
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Tips für das Schreiben, gefunden in iTunes U
Was iTunes U ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Was vermutlich nicht so bekannt sein dürfte ist die Tatsache, dass man dort auch einiges über das Geschichtenerzählen als solches finden kann. Daher ein paar Tips zum Thema.
- Roy’s Writing Tools (englisch), zu der Serie existiert auch eine Website
- Creative Writing (englisch), zu den Audios existiert auch jeweils ein Transcript als PDF.
- Start writing fiction (englisch), auch hier sind PDF-Transcripts verfügbar.
Viel Spass beim Hören. Wer selbst auf die Suche gehen möchte, einfach den gewünschten Suchbegriff im iTunes Store eingeben und in den Suchergebnissen links auf iTunes U klicken.
Disclaimer: Ich bin als Consultant im iTunes U-Umfeld tätig.
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