“Wir wundern uns” (Stilblüten im TV)

Ist die Qualität der Synchronisation in der letzten Zeit gestiegen? Nein, nicht wirklich, ich habe momentan nur relativ viel zu tun. ;-) Gestern musste ich wieder einen Fall von “machen wir’s einfach wörtlich” über mich ergehen lassen. Wie üblich, nur die Stilblüte und keine weiteren Hinweise auf die Täter(innen).

Eine höfliche Art und Weise jemanden um etwas zu bitten oder zu fragen ist im Englischen “I wonder…” oder “We wonder…” wenn man nicht allein ist. Die korrekte Wortwahl um diese Floskel sauber zu übersetzen wäre in etwa “Wir fragen uns ob Sie nicht…” um den Sinn zu erhalten. Als ich gestern “Wir wundern uns ob Sie…” hören musste, hätte ich fast meinen Earl Grey durchs Wohnzimmer gepustet.

Der Earl Grey war von Williamson, falls sich jemand dafür interessiert.

Eine Einführung und “Ich bin kalt” (Stilblüten im TV)

Ich werde hier in losen Abständen einige der Stilblüten der deutschen Synchro erwähnen und hoffe, dass es den Verantwortlichen in der Zukunft helfen möge.

Nur um eines klarzustellen: Ich habe keine Ahnung warum die- oder derjenige die jeweilige Übersetzung gewählt hat; weiss also nicht, ob es sich einfach um einen Fall von “das Ergebnis entsprach der Bezahlung” handelt oder um einen Verständnisfehler. Um die Unterbezahlten zu schützen erwähne ich weder den Kanal noch die Sendung. OK? Gut, dann ab ins sprichwörtliche Getümmel.

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Ihr seid hier schon richtig…

…ich habe nur endlich das alte Theme eingemottet, hat ein bisschen gedauert, ich weiss.
Der “Umbau” wird noch ein bisschen dauern, da ich immer noch sehr viel zu tun habe. Die gute Nachricht ist, in Bälde wird hier ein Test für das Programm “Scrivener” erscheinen, mit dem ich momentan fast alle Projekte abarbeite, bei denen es darum geht mehr als ein paar Zeilen auf das virtuelle Papier des Rechners zu bringen. Bis dann…

Memories of the Future – Volume 1 von Wil Wheaton

Nachdem jetzt auch die erste Staffel von Star Trek: The Next Generation digital überarbeitet (und endlich mit O-Ton ausgestrahlt) wurde, habe ich mir das Buch Memories of the Future – Volume 1 von Wil Wheaton endlich vorgenommen. Dieses Buch sollte jeder Star Trek Fan einmal gelesen haben, ernsthaft. Ich bin schon, mehr oder weniger, bei der Hälfte und hoffe, dass endlich Volume 2 herauskommt.

Wer sich einen Überblick über den Schreibstil verschaffen möchte, sollte sich den Podcast zum Buch zu Gemüte führen. Er enthält Auszüge aus allen Kapiteln.

Mehr, wenn ich das Buch fertig gelesen habe.

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Augenkugeln, am Ende des Tages

Nachdem ich, im Gegensatz zu früher, aufgegeben habe mich über die platte Übersetzung von Anglizismen aufzuregen, hätte ich für die Am Ende des Tages-Fraktion (Hintergründe zu der, mittlerweile gebräuchlichen, Verwendung finden sich hier), ein neues Wort, welches man direkt übernehmen könnte.

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Wer sich für iBooks Author interessiert…

…findet hier einen kurzen Erfahrungsbericht von mir. Da das Ganze ein wenig technischer ist, schien mir mein Mac-Blog besser zu passen.

Viel Spass beim Lesen.

IMHO: (Unbegründete) Aufregung um Apples iBooks Author

Nachdem Google und Facebook jetzt anscheinend “durch” sind, richtet sich die Aufregung auf die pöse™ Firma Apple. Es wird eine Menge wirres Zeug geschrieben und unreflektiert wiedergekäut. (Nicht dass ich jetzt überrascht wäre.) Stein des Anstosses ist das kostenfreie Program iBooks Author und das Format welches durch das Programm unterstützt wird. Unter den Wiederkäuern findet sich auch Golem.de, nur geht der Beitrag Apple sabotiert ePub-Format mit iBooks Author meiner Meinung nach weit an der Realität vorbei.

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Lesestoff für’s Wochenende (13.01.12)

Zwei Links mit Beiträgen die für Wortjongleure und -jongleusen interessant sein dürften:

  1. How I created a Google+ Page for my book and how you can too
  2. Top Indie Authors Earn Thousands in First Month of Kindle Lending

Viel Spass beim Lesen.

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Den Writers Store braucht man wohl niemandem extra vorzustellen, der sein Geld mit dem Schreiben verdient. Momentan kann man sich dort kostenlos ein PDF herunterladen, mit dem man die Motivations-Methode von Jerry Seinfeld nachvollziehen kann.

Die Idee ist wie folgt: Jeder Tag, an dem man neues Material produziert hat, wird mit einem roten X gekennzeichnet. Der “Kalender” hat keine Wochentage oder Monate, sondern nur 365 nummerierte Kästchen. Damit bekommt man nicht nur einen guten Überblick, wie oft man neues Material produziert hat, sondern auch wann man sich eine “Auszeit” genommen hat. Die genaue Methode ist im Beitrag Don’t Break the Chain beschrieben, den Kalender findet man unter dem Link Don’t Break the Chain Calendar. Ich werde das Ganze auf jeden Fall ausprobieren.

BTW: Ja, ich weiss, dass auf diesem Blog im letzten Jahr nicht so viel passiert ist, aber das lag daran, dass ich relativ viele Projekte hatte, die mit dem Schreiben an sich nicht viel zu tun hatten. Für dieses Jahr habe ich grosse Pläne was das Schreiben betrifft, doch dazu später mehr. ;-)

IMHO: Buchhandlungen – Between a rock and a hard place?

Nachdem sich Amazon nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage einer Buchhändlerin aus Boston dem Herald einen Beitrag wert war (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf Slashdot), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen.

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