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	<title>Erik, Wortjongleur &#187; Business</title>
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	<description>Schreiben, Literatur und Kultur im allgemeinen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 09:16:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>IMHO: Buchhandlungen – Between a rock and a hard place?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 20:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem sich Amazon nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage einer Buchhändlerin aus Boston dem Herald einen Beitrag wert war (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf Slashdot), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen. Gerücht 1: Online-Bestellungen machen den Buchhandel kaputt Diese Aussage stimmt meistens nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Nachdem sich <em>Amazon</em> nun anscheinend auch als Verleger etablieren möchte, und die Aussage <em>einer</em> Buchhändlerin aus Boston dem <a href="http://news.bostonherald.com/news/regional/view/2011_0818booksellers_are_wary_as_amazon_tries_to_have_it_all/">Herald einen Beitrag wert war</a> (siehe auch die, wie immer, lebhafte Diskussion auf <a href="http://news.slashdot.org/story/11/08/20/1649246/Bookstores-May-Boycott-New-Amazon-Published-Books">Slashdot</a>), ein paar subjektive Gedanken zum Thema Buchhandlungen, deren Sortiment und Online-Bestellungen.</p>
<p><span id="more-252"></span></p>
<h3 id="gercht1:online-bestellungenmachendenbuchhandelkaputt">Gerücht 1: Online-Bestellungen machen den Buchhandel kaputt</h3>
<p>Diese Aussage stimmt meistens nur in einem Fall: Wenn ich mich in eine Buchhandlung meines Vertrauens begebe, weil ich ein <em>bestimmtes</em> Buch erwerben möchte und dann den Satz &#8220;Haben wir nicht vorrätig, können wir aber bestellen.&#8221; höre, dann impliziert dieser Satz entweder, dass sich das Sortiment der Buchhandlung nicht mit meinen Interessen deckt, oder, dass der Einkauf planungstechnisch daneben liegt.</p>
<p>Wenn ich eine Buchhandlung aufsuche, dann aus zwei Gründen:</p>
<ol>
<li>Ich möchte das Buch <em>sofort</em> mit nach Hause nehmen, ansonsten wäre die Bestellung per Internet wesentlich bequemer.</li>
<li>Ich möchte mich in der Buchhandlung – welche Bücher führt, die mich interessieren – umsehen, ob ich nicht noch andere Bücher finde, die ich <em>sofort</em> mitnehmen will.</li>
</ol>
<p>Nach Punkt 2 zu urteilen, bin ich also ein Spontankäufer; allerdings keiner von der Sorte von der die Einkäufer(innen) in manchen Buchhandlungen zu träumen scheinen. Deren Sichtweise auf mein Einkaufsverhalten scheint sich in dem Satz &#8220;Wenn er nicht findet was er eigentlich wollte, wird er schon was anderes kaufen.&#8221; widerzuspiegeln. Ausserdem gibt es ein relativ sicheres Zeichen, wenn es den Einkäufern(innen) einer <em>Buchhandlung</em> egal ist wie das Sortiment aussieht: Wenn von einer Buchreihe die Bände zwei, vier, fünf und sieben verfügbar sind, und alle anderen Bände nur auf Bestellung, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass ich entweder in die Reihe nicht einsteigen kann, weil dafür der erste Band vonnöten wäre, oder dass ausgerechnet der Band, den ich mir als nächstes kaufen wollte, fehlt.</p>
<p>Wenn ich auf das Buch warten möchte, dann kann ich es mir auch <em>selbst bestellen</em>! Bestands-Sortiment und Käufer(innen) sollten also zusammenpassen, sonst könnte das Gerücht zur Wahrheit werden.</p>
<h3 id="gercht2:diebseninternetnutzerinneninformierensichinderbuchhandlungundbestellendannonline">Gerücht 2: Die &#8220;bösen&#8221; Internetnutzer(innen) informieren sich in der Buchhandlung und bestellen dann online</h3>
<p>Dass es sich bei dieser Aussage im Falle von deutschen Büchern nur um ein Gerücht handeln kann, sollte allen klar sein, die &#8220;Buchpreisbindung&#8221; buchstabieren können. Wenn das gewünschte Buch in der Buchhandlung allerdings nur auf Bestellung verfügbar sein sollte…</p>
<p>Etwas komplizierter wird es bei englischen Büchern, da diese nicht der Buchpreisbindung unterliegen. <em>Aber</em>, wenn ich ein Buch <em>sofort</em> in Händen halten will, bin ich bereit für dieses Privileg auch ein wenig mehr zu bezahlen; nur vorrätig muss es sein. Diese Aussage gilt allerdings nur begrenzt. Bei Aufschlägen von 30% und mehr, fühle ich mich über den Tisch gezogen und ziehe eine Bestellung im Internet vor. (Vor allem wenn man das Buch für mich sowieso bestellen müsste.)</p>
<h3 id="einschub1:ichversuchediebuchhndlerinneninmeinernachbarschaftzuuntersttzen">Einschub 1: Ich versuche die Buchhändler(innen) in meiner Nachbarschaft zu unterstützen</h3>
<p>Ich habe es mir schon seit einiger Zeit zur Gewohnheit gemacht Buchhandlungen in meiner Nachbarschaft zu unterstützen indem ich bei ihnen Bücher bestelle, anstatt diese online zu kaufen. In diesen Fällen handelte es sich um englische Bücher, deren Preis <em>geringfügig</em> über dem Preis von Amazon lag (meist um die 10 &#8211; 15 Prozent). Die Bestellung dauert normalerweise einen Tag, und ich konnte mir das Buch also am nächsten Tag abholen. Beide Seiten profitieren, alles in Ordnung.</p>
<p>Bis zu dem denkwürdigen Tag, als ich ein englisches Sachbuch bestellte und mir gesagt wurde, dass dieses Buch 30 Euro kosten würde. Der Preis kam mir etwas hoch vor, und ich habe (neben einer grosszügigen Dollar/Euro Umrechnungsrate)  noch ein paar Prozent für den Grossisten aufgeschlagen und kam trotzdem nicht auf diesen Preis. Entspannte sieben Euro mehr als bei Amazon! Das Buch ist nicht besonders dick, also konnte es nicht an den Transportkosten liegen. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass der Grossist eben diesen Preis verlangen würde.</p>
<p>Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich, <em>ohne</em> den Preis zu recherchieren, einfach bei den Buchhandlungen in meiner Nachbarschaft Bücher bestellt, wie gesagt, um diese zu unterstützen. Das diese Vorgehensweise auf einem fragilen Gerüst steht, namentlich der Preisgestaltung des Grossisten, liegt auf der Hand. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten sich dessen Aufschläge in einem akzeptablen Rahmen. Bis zu diesem Zeitpunkt…</p>
<p>Der Nachteil für die Buchhandlungen: Wenn ich den Preis sowieso im Internet recherchieren muss, dann befinde ich mich bereits auf der Website mit dem &#8220;Buy&#8221;-Button. Mir wurde gesagt, dass dieser Grossist der einzige wäre, bei dem die Buchhandlung bestellen würde. Ich mache mir allerdings keine Illusionen darüber, dass der Grossist anscheinend meint diejenigen &#8220;abledern&#8221; zu können, die nicht im Internet bestellen möchten. Diese Geschichte müsste die Buchhandlung mit dem Grossisten klären, wenn ich sie weiterhin unterstützen soll.</p>
<h3 id="gercht3:ebooksmachendenbuchhandelkaputt">Gerücht 3: eBooks machen den Buchhandel kaputt</h3>
<p>Man kann mich gerne altmodisch nennen, aber was Belletristik betrifft, ziehe ich die so genannte &#8220;Dead-Tree-Ware&#8221; vor, wenn ich sie denn bekommen kann. Aber im Einzelnen, zuerst bezogen auf englische Bücher.</p>
<p><em>iBook Store</em>: Das Angebot an englischen Büchern kann man getrost vernachlässigen, eine gut sortierte Buchhandlung mit englischen Büchern braucht eigentlich nicht zu befürchten, dass der <em>iBook Store</em> ihr viel Geschäft mit mir wegnimmt, wenn ich dort die Bücher finde die ich suche.</p>
<p><em>Kindle Store</em>: Hier sieht das Ganze schon nicht mehr so rosig für die Buchhandlungen aus. Aktuelles Beispiel: Ich wollte gerne &#8220;Moon over Soho&#8221; von <em>Ben Aaronovitch</em> erwerben; nachdem ich mir den ersten Teil (&#8220;The Rivers of London&#8221;) in London gekauft hatte, brannte ich darauf das Buch zu lesen. In der Buchhandlung bekam ich &#8220;Die Hardcover-Ausgabe können wir nicht bestellen.&#8221; zu hören. Im Kindle Store war das Buch nur einen Mausklick von meinem iPad entfernt und die Hardcover-Ausgabe kann ich mir bei meinem nächsten Aufenthalt in London einfach kaufen. Kindle Store: 1, Buchhandlung: 0. Wenn so etwas öfter vorkommt: Be afraid, be very afraid. (Das dritte Buch kommt im Oktober, mal sehen was passiert.)</p>
<p>Generell kann ich die Bedenken des Buchhandels aber verstehen. Wenn ich von einem Buch höre und dieses sofort haben möchte – die Betonung liegt auf <em>sofort</em> – dann kann keine Buchhandlung der Welt damit konkurrieren, dass ich das gewünschte Buch innerhalb von Minuten auf meinem eBook-Reader habe; völlig unabhängig von Öffnungszeiten und Verfügbarkeit. Nichtsdestotrotz, Bücher die mir am Herzen liegen, ziehe ich in Papierform vor. Anders ist die Geschichte bei bestimmten Fachbüchern mit &#8220;Verfallsdatum&#8221; gelagert. Neben der Tatsache, dass manche Fachbücher nach einer gewissen Zeit nur noch einen sentimentalen Wert darstellen, lassen sich diese Bücher auf einem eBook-Reader auch noch problemlos nach einem Thema durchsuchen. Als jemand der mehr als einen Index für ein Fachbuch erstellt hat muss ich sagen, die Suchfunktion schlägt auch den besten Index um Längen.</p>
<p>Für den Buchhandel wäre es aber ganz einfach diesen Nachteil zu umgehen: Einfach die Papierausgabe <em>zusammen</em> mit dem eBook verkaufen. Die Papierausgabe hat durchaus auch ihre Vorteile und als Käufer(in) hätte man das Beste aus beiden Welten. BTW: Mit eBook ist nicht die Variante gemeint, welche die Installation einer Adobe-Virenschleuder auf einem Desktop-Rechner voraussetzt. <em>PDFs sind keine eBooks!</em> Wenn ich die Bezeichnung <em>eBook</em> verwende, dann ist ein Format gemeint, welches sich auf einem eBook-Reader / iPad / etc. <em>problemlos</em> lesen lässt.</p>
<h3 id="einschub2:aberesgibtdochenglischebuchhandlungeninvielenstdten">Einschub 2: Aber es gibt doch englische Buchhandlungen in vielen Städten</h3>
<p>Ich kann hier nur von München sprechen. Eine der vielversprechendsten (alte deutsche Rechtschreibung, da sich die Angestellten in meiner Anwesenheit nie versprochen haben) wird im nächsten Jahr endgültig ihre Pforten schliessen und daran ist Amazon bestimmt nicht schuld.</p>
<p>Vielversprechend deswegen, weil nach der Eröffnung beispielsweise die Top Ten der New York Times-Bestseller-Liste immer (ohne sie zu bestellen) verfügbar waren. Weil ich dort alle Bücher der Bartimaeus-Trilogie von Jonathan Stroud direkt nach ihrem Erscheinen bekommen habe, gleiches galt für viele andere Bücher. Kein &#8220;können wir bestellen&#8221; sondern, &#8220;in dem Regal dort drüben&#8221;.</p>
<p>Ich weiss nicht, was sich in der Buchhandlung intern geändert hat, aber seit einiger Zeit musste ich feststellen, dass die Bücher die mich interessieren, nur noch auf Bestellung zu bekommen waren. Gleichzeitig wurde ich beim &#8220;Herumstöbern&#8221; immer seltener fündig. Früher habe ich den Laden selten ohne mindestens ein Buch zu kaufen verlassen, heute dominieren die Bücher, die einem auch auf Bahnhöfen oder Flughäfen begegnen. Meine Theorie: Die potentiellen Käufer(innen) die diesen Laden betreten, suchen nicht die Bücher die sie überall bekommen können, sondern die Bücher, die momentan <em>interessant</em> sind. Dieser Satz ist kein Widerspruch! Bei meinem letzten Besuch in einer &#8220;Waterstone&#8221;-Buchhandlung in London habe ich mir geschworen, nur noch mit einer wirklich geräumigen Reisetasche in diese Stadt zu kommen. Zwei Tage später in München habe ich bis auf eine Ausnahme <em>keines</em> der Bücher gesehen, die mich interessiert hätten. Vor zwei Jahren hätte ich mindestens 50% der Bücher auch in München sofort bekommen. Online: 1, Buchhandlung: 0.</p>
<h3 id="fazit:diesituationistkritischabernichtausweglos">Fazit: Die Situation ist kritisch, aber nicht ausweglos</h3>
<p>Buchhandlungen, welche sich die Mühe machen ihr <em>Bestands-Sortiment</em> von deutschen Büchern zu pflegen, sollten, auch dank der Buchpreisbindung, relativ gut mit Online-Bestellungen gleichziehen können. Rezensionen bei den Online-Versendern hin oder her, eine <em>gute</em> Beratung, und die Möglichkeit neue Autoren/Autorinnen beim Herumstöbern zu entdecken sind (für die Buchhandlung) bares Geld wert.</p>
<p>Buchhandlungen welche auch (oder ausschliesslich) ein englisches Sortiment pflegen <em>und</em> am sprichwörtlichen Puls der Zeit sind, können sich eine Kundschaft aufbauen (oder erhalten) weil auch hier die Beratung und das Entdecken von neuen Autoren/Autorinnen immer einen Besuch wert sind. Wenn sich die Preisaufschläge der Grossisten in einem erträglichen Rahmen bewegen, dann würde ich auch hier der Zukunft mit der nötigen Gelassenheit entgegensehen.</p>
<p>In beiden Fällen gilt aber:</p>
<blockquote>
<p>Das müssen wir Ihnen bestellen.</p>
</blockquote>
<p>Werden die (potentiellen) Kunden(innen) im Kopf immer öfter mit</p>
<blockquote>
<p>Dann kann ich das ja auch selbst machen.</p>
</blockquote>
<p>beantworten.</p>
<p>Natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass ein Buch nicht vorrätig ist, aber ein kompetenter Einkauf und ein wenig Marktforschung sollten in der Lage sein den Besuch in einer Buchhandlung für beide Seiten profitabel zu gestalten. </p>
<p>Unabhängige Buchhandlungen dürften von der aktuellen Situation sogar profitieren. Sie sind in der Lage ihr Sortiment stärker an die Wünsche Kundschaft anzupassen und könnten auf diese Weise leichter mit den grossen Ketten konkurrieren. Sie könnten also aus dieser Situation als Sieger hervorgehen.</p>
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		<item>
		<title>Was ist ein eBook wert?</title>
		<link>http://diskworld.com/was-ist-ein-ebook-wert/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es darum geht was ein eBook kosten soll, dann scheiden sich die Geister. Wer jetzt argumentiert, dass die Verlage bei der Produktion von eBooks ja deutlich weniger Kosten hätten, denkt zu kurz. Um eine extrem simple Rechnung aufzumachen, man benötigt für die Produktion eines eBooks Editor(in) Autor(in) Lektor(in) Technische(n) Lektor(in) (bei Fachbüchern) Setzer(in) Graphiker(in) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es darum geht was ein <em>eBook</em> kosten soll, dann scheiden sich die Geister. Wer jetzt argumentiert, dass die Verlage bei der Produktion von eBooks ja deutlich weniger Kosten hätten, denkt zu kurz.</p>
<p>Um eine extrem simple Rechnung aufzumachen, man benötigt für die Produktion eines eBooks </p>
<ul>
<li>Editor(in)</li>
<li>Autor(in)</li>
<li>Lektor(in)</li>
<li>Technische(n) Lektor(in) (bei Fachbüchern)</li>
<li>Setzer(in)</li>
<li>Graphiker(in)</li>
<li>und das Marketing</li>
</ul>
<p>Wie gesagt, extrem simpel, und ich habe bestimmt noch beteiligte Personen vergessen. Alle der Beteiligten sollten von dem Lohn für ihre Arbeit leben können, auch wenn das gerne mal beim Ruf nach Niedrigstpreisen für eBooks vergessen wird. Ausserdem wird das Papierbuch so schnell nicht verschwinden, da bin ich mir sicher.</p>
<p>Ich habe bei NPR noch ein interessantes Interview zum Thema gefunden: <a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124592613">No Ink, No Paper: What&#8217;s The Value Of An E-Book?</a></p>
<p>Was die Zukunft bringen wird, weiss vermutlich niemand so genau, aber es bleibt spannend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindle liest vor. Ist die &#8220;Einigung&#8221; nicht eine Beleidigung für Schauspieler(innen)?</title>
		<link>http://diskworld.com/kindle-liest-vor-ist-die-einigung-nicht-eine-beleidigung-fur-schauspielerinnen/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 14:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Golem.de hat im Beitrag Verlage können Sprachausgabe des Kindle 2 deaktivieren darüber berichtet, dass Amazon den Rechteinhabern die Möglichkeit einräumen will, die Vorlesefunktion des Kindle 2 zu deaktivieren. Worum geht es genau? Amazon hat am 12. Februar 2009 die neueste Version des, bei uns (noch) nicht erhältlichen, e-book Readers mit der Bezeichnung Kindle 2 vorgestellt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Golem.de hat im Beitrag <a href="http://www.golem.de/0902/65580.html">Verlage können Sprachausgabe des Kindle 2 deaktivieren</a> darüber berichtet, dass <i>Amazon</i> den Rechteinhabern die Möglichkeit einräumen will, die Vorlesefunktion des <em>Kindle 2</em> zu deaktivieren.</p>
<h3>Worum geht es genau?</h3>
<p><a href="http://www.amazon.com/">Amazon</a> hat am 12. Februar 2009 die neueste Version des, bei uns (noch) nicht erhältlichen, e-book Readers mit der Bezeichnung <em>Kindle 2</em> vorgestellt. Diese Version des Gadgets hat als eine der Neuerungen eine so genannte &#8220;Text-to-Speech&#8221;-Funktion, soll heissen, man kann sich den dargestellten Text von einer Computerstimme vorlesen lassen. </p>
<p>Die <a href="http://www.authorsguild.org/">Author&#8217;s Guild</a> hat im Beitrag <a href="http://www.authorsguild.org/advocacy/articles/e-book-rights-alert-amazons-kindle-2.html">E-Book Rights Alert: Amazon&#8217;s Kindle 2 Adds &#8220;Text to Speech&#8221; Function</a> ihr Missfallen darüber ausgedrückt, dass man mit dem <em>Kindle 2</em> die Möglichkeit bekommt, sich e-books &#8220;vorlesen&#8221; zu lassen. Zitat aus dem Beitrag:</p>
<blockquote><p>The remarks have been interpreted by some as suggesting that the Guild believes that private out-loud reading is protected by copyright. It isn&#8217;t, unless the reading is being done by a machine. And even out-loud reading by a machine is fine, of course, if it&#8217;s from an authorized audio copy.</p></blockquote>
<p>Es geht also um die Rechte. Diese werden anscheinend verletzt, wenn ein Computer den Text vorliest. (Wer sich jetzt wundert, war auch neu für mich.) Nun stellt sich die Frage, ob damit nicht eine Funktion ausser Kraft gesetzt wird, von der Personen mit Lesebehinderungen profitieren könnten; auch dazu hat der Artikel eine Antwort:</p>
<blockquote><p>Others suggest that challenging Amazon&#8217;s use of this software challenges accessibility to the visually impaired. It doesn&#8217;t: Kindle 2 isn&#8217;t designed for such use.</p></blockquote>
<p>Ein Urteil darüber, ob der <em>Kindle 2</em> diese Funktionalität als Unterstützung für Personen mit Sehschwäche implementiert hat oder nicht, kann ich nicht beantworten, bevor ich das Gerät nicht testen konnte, aber ich fürchte, die <i>Author&#8217;s Guild</i> bewegt sich hier auf dünnem Eis. Ich kann die Befürchtungen der Interessenvertretung zwar in gewisser Weise nachvollziehen, aber ich weiss nicht so recht, was ich von dieser Argumentation halten soll.</p>
<h3>Und die Vorleser(innen)?</h3>
<p>Ernsthaft, wenn sich beispielsweise <em>Stephen Fry</em> dazu hinreissen lassen sollte, seine Stimme und Art der Betonung einer Firma für Sprachsynthese zur Verfügung zu stellen, <i>und</i> diese Firma es wirklich schaffen sollte ihn perfekt nachzuahmen, dann sollten sich die Sprecher(innen) Sorgen machen, vorher nicht. Die benötigte Rechenpower in ein tragbares Gerät mit einer Akkulaufzeit von mehr als 10 Sekunden einzubauen, ist reine Zukunftsmusik.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich vermute, dass es sich bei der Geschichte um eine <i>wehret den Anfängen</i>-Aktion seitens der <em>Author&#8217;s Guild</em> handelt. Die Damen und Herren wären aber gut beraten, eine gewisse Sensibilität walten zu lassen.</p>
<p>Apple-Besitzer(innen) können übrigens leicht ausprobieren, um was es geht. Der Mac kann schon seit vielen Jahren Texte als Sprache ausgeben, man sollte sich dabei allerdings auf englische Texte beschränken.</p>
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		<title>Franz Schneider ist gestorben</title>
		<link>http://diskworld.com/franz-schneider-ist-gestorben/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 08:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe als Kind eine ansehnliche Sammlung von Büchern aus dem Schneider Verlag besessen, vermutlich wird es den meisten so gegangen sein – Interesse am Lesen vorausgesetzt. Ich habe eben mitbekommen, dass Franz Schneider am 19. Februar mit 82 Jahren verstorben ist. Dem Schneider Verlag war es zu verdanken, dass beispielsweise die Bücher von Enid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe als Kind eine ansehnliche Sammlung von Büchern aus dem <a href="http://www.schneiderbuch.de/">Schneider Verlag</a> besessen, vermutlich wird es den meisten so gegangen sein – Interesse am Lesen vorausgesetzt. Ich habe eben mitbekommen, dass Franz Schneider am 19. Februar mit 82 Jahren verstorben ist.</p>
<p>Dem Schneider Verlag war es zu verdanken, dass beispielsweise die Bücher von <a href="http://www.enidblytonsociety.co.uk/">Enid Blyton</a> in Deutschland zu bekommen waren. Franz Schneider hatte die Leitung des Verlags 1964 von seinem Vater übernommen. Der Verlag gehört seit 1985 zur <a href="http://www.egmont.com/">Egmont Mediengruppe</a>.</p>
<p>Ich habe seinem Wirken viele spannende Stunden in meiner Kindheit zu verdanken und möchte den Angehörigen auf diesem Weg mein herzlichstes Beileid ausdrücken.</p>
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		</item>
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		<title>Der Streik der Drehbuchautoren ist vorbei</title>
		<link>http://diskworld.com/der-streik-der-drehbuchautoren-ist-vorbei/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 07:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein ausführlicher Bericht findet sich in dem Beitrag It&#8217;s official: WGA strike is over. Anscheinend sind über 92% der Mitglieder der WGA mit dem Ausgang der Verhandlungen zufrieden. Über die Gewinner und Verlierer berichtet der Artikel The WGA strike&#8217;s winners and losers in der LA Times.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ausführlicher Bericht findet sich in dem Beitrag <a href="http://www.variety.com/article/VR1117980829.html?categoryid=2821&#038;cs=1">It&#8217;s official: WGA strike is over</a>. Anscheinend sind über 92% der Mitglieder der <a href="http://www.wga.org/">WGA</a> mit dem Ausgang der Verhandlungen zufrieden. Über die Gewinner und Verlierer berichtet der Artikel <a href="http://www.latimes.com/entertainment/news/movies/la-et-goldstein12feb12,0,5178856.story">The WGA strike&#8217;s winners and losers</a> in der LA Times.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Literatur-Agenten(innen)?</title>
		<link>http://diskworld.com/literatur-agenteninnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 13:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diskworld.com/literatur-agenteninnen/</guid>
		<description><![CDATA[Literatur-Agenten(innen) sind im deutschen Sprachraum anscheinend noch nicht so verbreitet. Eine kurze Beschreibung des Berufsbildes findet sich hier. Der Link enthält allerdings einen Satz, der meiner Meinung nach nicht ganz richtig ist: Autoren von Publikumsverlagen lassen sich häufiger von Literaturagenten vertreten als Autoren von Fachbuchverlagen. Ich habe bei einer schnellen Suche keine Agenten gefunden, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Literatur-Agenten(innen) sind im deutschen Sprachraum anscheinend noch nicht so verbreitet. Eine kurze Beschreibung des Berufsbildes findet sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Literaturagent">hier</a>. Der Link enthält allerdings einen Satz, der meiner Meinung nach nicht ganz richtig ist:</p>
<blockquote><p>Autoren von Publikumsverlagen lassen sich häufiger von Literaturagenten vertreten als Autoren von Fachbuchverlagen.</p></blockquote>
<p>Ich habe bei einer schnellen Suche keine Agenten gefunden, die sich mit der Vertretung von Fachbuchautoren(innen) befassen – es könnte sich hierbei allerdings um ein <i>Henne und Ei</i>-Problem handeln. Wenn Agenten(innen) oder Agenturen für Fachbuchautoren(innen) hier mitlesen, bitte melden; ich werde den Beitrag dann ergänzen.</p>
<p>Erstautoren(innen) haben zusätzlich noch das Problem nicht wirklich zu wissen, welche Leistungen ein(e) Agent(in) normalerweise erbringt (siehe auch <a href="http://www.literaturcafe.de/rodja-smolny-lindbergh-well-tipps-betroffene-autoren/">Tipps für betroffene Autorinnen und Autoren</a>). Im angelsächsischen Raum läuft das Ganze einfach so ab, dass der Agent / die Agentur zwischen 10 und 15% des Honorars für das Buch bekommt, also nur etwas verdient, wenn das Buch erfolgreich vermittelt wurde (und das Buch auch etwas einbringt). Letzteres kann sich für Erstautoren(innen) allerdings auch als Stolperstein erweisen, jeder Agent sucht natürlich den nächsten <i>Dan Brown</i> oder die nächste <i>J. K. Rowling</i>, was auch verständlich ist. Auf was man bei der Suche nach Repräsentation als Autor(in) auch achten sollte, hat die <i>Science Fiction and Fantasy Writers of America, Inc.</i> im Beitrag <a href="http://www.sfwa.org/beware/agents.html">Warnings and Cautions for Writers – Literary Agents</a> zusammengefasst.</p>
<p>Wer eine(n) wirklich guten Agenten(in) gefunden hat, sollte als Autor(in) aber auch ein &#8220;dickes Fell&#8221; haben. Warum? Ganz einfach, ein(e) gute(r) Agent(in) weiss, was momentan am literarischen Markt nachgefragt wird und hat eventuell Verbesserungsvorschläge was den Inhalt und / oder die Form des Manuskripts betrifft. Jetzt ganz ruhig durchatmen, ja, im letzten Satz kommt <i>literarisch</i> und <i>Markt</i> zusammen vor. Egal wie altruistisch die Motive eines Verlages auch sein mögen, letztendlich will ein Verleger Geld verdienen. Umgekehrt hat die Marktkenntnis des / der Agenten(in) viele Vorteile für den Autor / die Autorin, man kann zielgerichteter schreiben. Wenn die Agentur einen Stoff für unverkäuflich hält, heisst das ja nicht, dass er es ist. Eventuell ist die Zeit nicht reif für das Thema oder die Agentur hat einfach keine Kontakte zu Verlagen, die sich für das Thema interessieren könnten. Eine gute Agentur wird letzteres dem Autor schon beim ersten Gespräch mitteilen. </p>
<p>Auf <i>pubrants</i> können sich Interessierte genaueres zu Agenturverträgen ansehen: <a href="http://pubrants.blogspot.com/2007/08/anatomy-of-agency-agreementpart-one.html">Anatomy Of An Agency Agreement—Part One</a>.</p>
<p>Für Agenturen: Mich würde die Meinung von Agenten(innen) zu diesem Beitrag interessieren, bitte einfach in die Kommentare oder per E-Mail. Danke.</p>
<p>Da das Thema spannend ist, werden weitere Beiträge folgen.</p>
<p>P.S.: Political Correctness hin oder her, würden sich Damen oder Herren beleidigt fühlen, wenn ich mir die &#8220;innen&#8221; spare? Nur so ein Gedanke.</p>
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		<title>Gute Übersicht zum Streik der WGA</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 17:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst eine Bemerkung: Nein ich schreibe nicht aus Solidarität mit den US-Drehbuchautoren momentan so wenig, ich muss ein Buch fertigstellen. Wer sich über den Streik informieren möchte, sollte diesen Link benutzen: Writer&#8217;s Strike bei The Huffington Post. Der erste Link sammelt alle Beiträge der Publikation, die mit &#8220;Writer&#8217;s Strike&#8221; getagged wurden. Update: Die inoffizielle Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst eine Bemerkung: Nein ich schreibe nicht aus Solidarität mit den US-Drehbuchautoren momentan so wenig, ich muss ein Buch fertigstellen. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer sich über den Streik informieren möchte, sollte diesen Link benutzen: <a href="http://www.huffingtonpost.com/tag/writers-strike">Writer&#8217;s Strike</a> bei <a href="http://www.huffingtonpost.com/">The Huffington Post</a>. Der erste Link sammelt alle Beiträge der Publikation, die mit &#8220;Writer&#8217;s Strike&#8221; getagged wurden.</p>
<p>Update: Die inoffizielle Website der Streikenden ist unter <a href="http://unitedhollywood.com">unitedhollywood.com</a></p>
<p>Sobald ich mit dem Buch soweit bin, werde ich auch wieder mehr posten.</p>
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		<title>Der Streik der Drehbuchautoren</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 09:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Film und Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Genauer gesagt, der Streik der Drehbuchautoren die in der Writers Guild of Amerika (WGA) organisiert sind, beginnt, nach aktuellem Stand, am Montag. Im Blog von Craig Mazin mit dem klingenden Namen The Artful Writer finden sich jede Menge Informationen zum Thema, er war bis September 2006 im Board of Directors der WGA. (Es könnte also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genauer gesagt, der Streik der Drehbuchautoren die in der <a href="http://www.wga.org/">Writers Guild of Amerika</a> (WGA) organisiert sind, beginnt, nach aktuellem Stand, am Montag.</p>
<p>Im Blog von <a href="http://www.imdb.com/name/nm0563301/">Craig Mazin</a> mit dem klingenden Namen <a href="http://artfulwriter.com/">The Artful Writer</a> finden sich jede Menge Informationen zum Thema, er war bis September 2006 im Board of Directors der WGA. (Es könnte also sein, dass seine Ansichten nicht vollständig objektiv sind. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />   )</p>
<p>Im Blogbeitrag <a href="http://artfulwriter.com/archives/2007/11/the_strike_star.html">The Strike Starts Monday</a> wird bereits diskutiert.</p>
<p>Mal sehen, was passiert.</p>
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		<title>Übersetzen: Hat jemand den Styleguide gesehen?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 10:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Styleguides bei Übersetzungen ein wichtiges Hilfsmittel sein können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://diskworld.com/schreiben-in-amerikanischem-englisch/">Styleguides</a> können auch bei der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche eine wichtige Rolle spielen. Es kommt darauf an, für wen man schreibt; genau, die sprichwörtliche <em>Zielgruppe</em>.</p>
<p>Ich hatte mich zu dem Beitrag <a href="http://www.pokersucht.com/?p=47" onClick="javascript:urchinTracker ('/outgoing/cpokersucht_bluff');">Bluff Magazine in deutsch… mmmhhh…</a> zwar schon im Kommentar geäußert, aber das Thema sollte man genauer beleuchten.</p>
<h3>Was ist ein Styleguide?</h3>
<p>In einem Styleguide (oder Stylebook) wird festgelegt, welche Begriffe für welche Umstände benutzt werden, und wie sie zu schreiben sind. Im Falle einer Übersetzung, welche Begriffe mit welchen Worten übersetzt werden, <i>wenn sie überhaupt übersetzt werden sollen</i>.</p>
<p>Bevor jetzt der Einwand mit der <em>Kreativität</em> kommt, oder der (wirklich wichtige) Einwurf, &#8220;man kann nicht alles wortwörtlich übersetzen&#8221;; es geht hier nicht darum, irgendetwas &#8220;in Stein zu meißeln&#8221;. Es geht vielmehr darum, bei Übersetzungen die Sprache zu benutzen, die von der anvisierten Zielgruppe benutzt <em>und verstanden</em> wird. Leser(innen), die im Hinterkopf Anpassungen zum Gelesenen vornehmen müssen, werden gewaltsame Übersetzungen<sup><a href="#footnote-1-47" id="footnote-link-1-47" title="See the footnote.">1</a></sup> genausowenig akzeptieren, wie einen Wust aus nicht übersetzten Begriffen.</p>
<h3>Wie erstellt man einen Styleguide für Übersetzungen?</h3>
<p>Kurz und knackig (und überhaupt nicht despektierlich gemeint), indem man dem &#8220;Volk aufs Maul schaut&#8221;. Welche Begriffe hat <em>die Zielgruppe</em> in die deutsche Sprache übernommen? Für welche Begriffe wurden <em>von der Zielgruppe</em> deutsche Begriffe geschaffen (oder auch verballhornt)? Hier geht es nicht darum, den Befindlichkeiten von Germanisten Rechnung zu tragen; Schreiben ist (in den meisten Fällen) <em>kein Selbstzweck</em>. Wenn sich die Leser(innen) nicht angesprochen fühlen, dann verlieren sie das Interesse.<br />
<!-- WSA: rules for context 'content-conditional' did not apply --><br />
Im Falle der angesprochenen Poker-Geschichte wäre es gut, einfach mal mit den beteiligten Personen zu sprechen. Was sich anbieten würde, wären in erster Linie deutsche Poker-Spieler(innen), Kommentatoren von Fernsehübertragungen, der deutsche Poker-Verband, etc. Nachdem sich das Magazin vor allem an die erste Gruppe zu wenden scheint, sollte ihren Vorschlägen das größte Gewicht gegeben werden.</p>
<h3>Einmal erstellen und fertig?</h3>
<p>Ganz bestimmt nicht! Die Poker-Welle ist noch nicht so lange über den deutschsprachigen Raum geschwappt, es wird sicher Änderungen und Anpassungen geben müssen. Das Ganze ist ein kontinuierlicher Prozess.</p>
<h3>Also sind Abweichungen erlaubt?</h3>
<p>Nochmal: <em>Zielgruppe</em>.</p>
<ol>
<li>Wer liest den Text?</li>
<li>Welche Ausdrücke werden verstanden?</li>
<li>Warum soll der Text gelesen werden?</li>
</ol>
<p>Ein Beispiel: Als ich das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827322049?ie=UTF8&#038;tag=erikwort-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3827322049">Linux-Kernel Handbuch. Leitfaden zu Design und Implementierung von Kernel 2.6 (Open Source Library)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=erikwort-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3827322049" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> übersetzt habe, habe ich viele Begriffe bewusst nicht übersetzt, weil das Buch als Begleitung zum Kernel-Sourcecode dient. Dort finden sich keine deutschen Kommentare, also macht es auch keinen Sinn, bestimmte Begriffe zu übersetzen, welche von den Lesern(innen) wieder &#8220;zurückübersetzt&#8221; werden müssen, um Sinn zu machen.</p>
<p>Es war also keine <em>Abweichung</em>, sondern eine Maßnahme um den Nutzen des Buchs <em>für die anvisierte Zielgruppe</em> zu erhöhen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenn man Styleguides <i>in Maßen</i> einsetzt, profitieren der Verlag, die Leser, und die Übersetzer davon. Hat etwas für sich, oder? IMHO, of course. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-47">Negativbeispiel aus dem IT-Sektor: &#8220;Wurzelverzeichnis&#8221;.  [<a href="#footnote-link-1-47">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IMHO: Zeitungen (analog) in einer schnelllebigen Zeit</title>
		<link>http://diskworld.com/imho-zeitungen-analog-in-einer-schnelllebigen-zeit/</link>
		<comments>http://diskworld.com/imho-zeitungen-analog-in-einer-schnelllebigen-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 12:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungen sollten sich auf Alleinstellungsmerkmale besinnen, statt über das Internet zu schimpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Basic hat im Beitrag <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/24/faellt-weniger-baeume/">fällt weniger Bäume</a> auf den Artikel <a href="http://www.zeit.de/2007/39/zukunft-der-zeitung">Sparen, bis die Leser gehen?</a> in der &#8220;Zeit&#8221; hingewiesen<sup><a href="#footnote-1-45" id="footnote-link-1-45" title="See the footnote.">1</a></sup>. Als <em>Wortjongleur</em> muss ich natürlich meinen Senf in 0 und 1 dazugeben.<br />
<span id="more-45"></span></p>
<h3>Was tun, wenn der Mitbewerber einfach zu schnell ist?</h3>
<p>Vor diesem Dilemma stehen Zeitungen seit das Internet den universitären Kreisen entfleucht ist. Der geflügelte Satz &#8220;Nichts ist älter als die Zeitung von Gestern&#8221; hat sich plötzlich in &#8220;Nichts ist so alt wie die Zeitung die wir gerade gedruckt haben&#8221; verwandelt. <em>Aktuelle</em> Nachrichten und Entwicklungen lassen sich über das Internet einfach direkter begleiten, soll heissen, im Gegensatz zum finiten Stand eines gedruckten Wortes, kann man &#8220;online&#8221; auf Neuigkeiten (und einhergehende Änderungen derselben) flexibler reagieren.</p>
<h3>Was tun, wenn der Mitbewerber Information besser verzahnen kann?</h3>
<p>Die bahnbrechende Idee hinter dem &#8220;World Wide Web&#8221; ist das &#8220;verzahnen&#8221; verschiedener Informationen in einem wechselnden Kontext. Auch hier ist die analoge Zeitung<sup><a href="#footnote-2-45" id="footnote-link-2-45" title="See the footnote.">2</a></sup> mit einem Nachteil geschlagen, den sie beim besten Willen nicht beheben kann; es sei denn, man versucht es den Lesern(innen) schmackhaft zu machen, <i>alle</i> älteren Exemplare aufzuheben und verweist auf die entsprechende Ausgabe<sup><a href="#footnote-3-45" id="footnote-link-3-45" title="See the footnote.">3</a></sup>.<br />
<!-- WSA: rules for context 'content-conditional' did not apply --></p>
<h3>Logischer Schluss: Auf Alleinstellungsmerkmale konzentrieren</h3>
<p>Die Überschrift klingt zwar nach BWL erstes Semester, erste Vorlesung nach dem Einschreiben, aber die Umsetzung lässt erstaunlicherweise – bezogen auf das Zeitungsgeschäft – noch auf sich warten. Ich will hier nicht behaupten, ein Patentrezept zu haben, aber momentan würden mir ein paar Dinge hierzu einfallen (wird auch in dem Artikel zum Teil angesprochen):</p>
<ul>
<li>Qualitativ hochwertige (also gut recherchierte), längere Beiträge lesen sich am Bildschirm doch eher mühsam<sup><a href="#footnote-4-45" id="footnote-link-4-45" title="See the footnote.">4</a></sup>.</li>
<li>Eine Zeitung kann man ohne Risiko auch in die Badewanne, in den Biergarten, oder in nicht weiter zu bezeichnende Örtlichkeiten mitnehmen.</li>
<li>Weil wir gerade, zumindest zu einem Drittel, im Freien sind. Schonmal versucht eine Mücke oder Wespe mit einem Laptop zu verjagen?</li>
<li>Eine Zeitung lässt sich auch im hellsten Sonnenlicht, mit Hilfe einer geeigneten Sonnenbrille, problemlos lesen.</li>
<li>Von dem haptischen Erlebnis eine Zeitung (oder auch ein Buch) aufzuschlagen mal ganz zu schweigen.</li>
<li>Zeitungen kann man zu zweit oder auch zu mehreren lesen.</li>
<li>Wenn man die Zeitung &#8220;ausgelesen&#8221; hat, kann man sie einem Mitmenschen anbieten.</li>
</ol>
<p>Zumindest mir scheinen die angesprochenen Punkte offensichtlich. Vielleicht liege ich ja total daneben, aber in der Liste müsste sich doch die eine oder andere Idee für eine Werbung finden lassen, oder? Wenn dann der Inhalt auch noch qualitativ in Ordnung ist, sollten sich doch Leser(innen) finden lassen.</p>
<p>[Meine Kontonummer, für finanzielle Zuwendungen von Zeitungsverlagen, bitte per E-Mail erfragen. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ]</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-45">Oder in neu-deutsch <i>verlinkt</i>, bin heute altmodisch drauf. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />    [<a href="#footnote-link-1-45">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-2-45">Despektierlich manchmal auch als &#8220;Dead-Tree-Ware&#8221; bezeichnet.  [<a href="#footnote-link-2-45">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-3-45">Die Alternative &#8220;Auswendiglernen&#8221; scheint nicht wirklich praktikabel zu sein, aber hier kann ich mich auch irren.  [<a href="#footnote-link-3-45">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-4-45">Wer jetzt das Wort <i>E-Book-Reader</i> in irgendeiner Form in den Mund nehmen möchte: Solange mir die Dinger vorschreiben wollen, was ich wo und wann lesen darf, kein Interesse.  [<a href="#footnote-link-4-45">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://diskworld.com/imho-zeitungen-analog-in-einer-schnelllebigen-zeit/feed/</wfw:commentRss>
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