The Winter Ghosts von Kate Mosse

Das Buch The Winter Ghosts von Kate Mosse ist mir eigentlich mehr durch Zufall untergekommen. Ich habe es in einem Uni-Buchladen in Düsseldorf entdeckt und, da meine Freundin von den anderen Mosse-Büchern begeistert ist, spontan gekauft um es ihr mitzubringen. Bei der Rückfahrt konnte ich nicht widerstehen und habe irgendwo zwischen Köln und Frankfurt angefangen zu lesen; kurz vor dem Hauptbahnhof in München war ich auf der letzten Seite des Buches und extrem beeindruckt. Dieses Buch fesselt von der ersten Seite an.

Zum Inhalt möchte ich nicht allzuviel verraten, da bei 257 Seiten (englische Ausgabe) sonst die Gefahr besteht das Lesevergnügen zu schmälern. Nur soviel, die Geschichte spielt im Jahr 1928 in den Ausläufern der französischen Pyrenäen; das Setting dürfte Mosse-Fans nicht übermässig überraschen. 😉 Der Protagonist, Freddie Watson, gerät in einen Schneesturm der sein Auto derart beschädigt, dass er in einem nahen Dorf Unterschlupf suchen muss. Wie gesagt, mehr möchte ich wirklich nicht verraten, aber wer Spass an Geschichten mit historischem Hintergrund hat, wird an dem Buch seine helle Freude haben.

Mein Fazit: Unbedingt lesen!

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Das Geheimnis (The Secret) von Rhonda Byrne [update]

Es gibt momentan ein paar heiße Diskussionen über den Film “The Secret – Das Geheimnis”, respektive über das Buch zum Film. Dabei ist die Idee eigentlich gar nicht so neu, genauer gesagt, eines der ersten Bücher zum Thema (das Buch war mein Einstieg in die Materie) “The Science of getting Rich” von Wallace D. Wattles (auf deutsch Die Wissenschaft des Reichwerdens[Amazon Partner-Link]) stammt von 1910!
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Jasper Fforde: Lost in a Good Book

Verlag: Hodder and Stoughton
Ausgabe: UK

Auch das zweite Abenteuer von Thursday Next hält die Qualität des ersten Buches. Einfach wunderbar zu lesen und mit viel Phantasie geschrieben.

Mehr, wie üblich, wenn ich durch bin.

Ich musste das Buch erst einmal verdauen. Es ist grossartig, Jasper Fforde hat es tatsächlich geschafft, sich – im Vergleich zum ersten Buch – nochmals zu steigern. Das Buch ist vom Genre her nur sehr schwer einzuordnenIch bin allerdings sowieso kein Verfechter des “Schubladendenkens”.; wer die Werke von Tom Holt zu schätzen weiss, der / die wird sich vermutlich am ehesten für dieses Buch begeistern könnenIch werde übrigens auch versuchen herauszubekommen, warum die Bücher von Tom Holt nicht mehr in deutsch erscheinen. Sobald ich mehr weiss, werde ich hier darüber berichten..

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, wer genau wissen möchte, über was es in dem Buch geht, der / die findet bei Amazon unter diesem Link Lost in a Good Book [englische Ausgabe, Amazon Partner-Link] | In einem anderen Buch [deutsche Ausgabe, Amazon Partner-Link] Angaben zum Inhalt. Ich habe es bei beiden Büchern von Jasper Fforde so gehalten, wie bei allen Büchern von Tom Holt: Ich wollte so wenig wie möglich vom Inhalt wissen, um mir die Aha-Effekte nicht zu verderben.

[Als Tip an die Fernseherin, diesmal halten sich die Referenzen in GrenzenDer Reim war unbeabsichtigt., aber es hilft, den ersten Band gelesen zu haben.]

J.K. Rowling: Harry Potter and the Deathly Hallows

Verlag: Bloomsbury
Ausgabe: UK

Erster Eindruck: Sehr schade, dass dieses Buch das letzte aus der “Harry Potter”-Reihe ist. Sprachlich wunderbar. Das Buch hat ein deutlich höheres Tempo als alle Vorgänger. Subjektiv gesehen, ist “Harry Potter and the Deathly Hallows” bis jetzt das beste Buch aus der Serie. Es ist wirklich so, wie hier bereits erwähnt, die Bücher werden erwachsen.

Bleibt zu hoffen, dass J.K. Rowling sich ein neues Thema sucht und weiter Bücher veröffentlicht, die Dame ist äusserst talentiert.

Nachtrag (25.7.2007):
So, jetzt ist Harry Potter für mich zu Ende. Wie bereits erwähnt, sehr schade, dass es sich um das letzte Buch handelt. Ich habe mich während des Lesens – aus reiner Selbstverteidigung – von allen möglichen Informationsquellen ferngehalten, um mir das Ende nicht vermiesen zu lassen. Daher werde ich mich zum Inhalt auch weiterhin nicht äussern, nur soviel, dies ist eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Mir tun eigentlich nur die Leser(innen) leid, die auf die deutsche Ausgabe warten müssen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie bis Oktober nicht doch etwas vom Inhalt erfahren.

Fazit: Das beste der sieben Bücher. Sehr empfehlenswert.

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Jasper Fforde: The Eyre Affair

Verlag: Hodder and Stoughton
Ausgabe: UK

Manchmal stolpert man per Empfehlung (danke nochmal 🙂 ) über ein Buch. Bei mir schlägt dann sofort die Schriftsteller-Kankheit zu, ich weiss noch nicht, wann ich das Buch lesen werde, aber den Opener führe ich mir immer sofort zu Gemüte. Dann kann, in eher seltenen Fällen, folgende Gedankenkette entstehen:

  1. Aktuelle Tätigkeiten und Termine sind verschiebbar?
  2. Genügend Zigaretten, Chips, Schokolade, Getränke, Nahrungsmittel im Haus?
  3. Auf geht’s!

“The Eyre Affair” von Jasper Fforde ist (war) so ein Buch. Ich hatte es mir gestern Morgen gekauft und habe die letzte Seite um ca. 23:00 gelesen.

Was jetzt aber eine Buchkritik betrifft, bin ich im Tom Holt-Dilemma. Wie bei den Büchern von Tom Holt, ist es bei den Büchern von Jasper Fforde extrem schwierig eine Kritik zu schreiben, ohne allzu viel vom Inhalt zu verraten. Ich lese auch den so genannten “Publishers Blurb” auf der Rückseite oder den Innenseiten des Schutzumschlags grundsätzlich nicht. Ich will mich von einem Buch überraschen lassen. Deshalb eine Kurzkritik und eine Empfehlung:

Fantastisch geschrieben, kann man nicht mehr aus der Hand legen, sofort lesen! Das Buch hat einen wunderbaren Humor der über mehrere Ebenen geht. Wenn man etwas tiefere Kenntnisse über englische Literatur aus (vor-)viktorianischer Zeit hat, findet man richtig böse Formulierungen; falls nicht, tut das der Sache keinen Abbruch.

Fazit: Extrem empfehlenswert.

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David Hewson: The Sacred Cut

Verlag: Pan
Ausgabe: UK

Mein erster Eindruck: Sehr wortgewaltig und unglaublich treffend formuliert. Ich habe das Buch ca. zur Hälfte gelesen und kann sagen, dass es zu der Gattung “wird immer besser, je länger man liest” gehört. Nicht dass das Buch schwach anfangen würde, ganz bestimmt nicht. David Hewson schafft es, seine Leserschaft ab den ersten zwei Seiten zu fesseln.

Eine ausführlichere Kritik folgt, wenn ich fertig bin. Nur soviel, wer spannende Krimis mag, sollte sich das Buch einmal ansehen.

Das Buch spielt in Rom – während eines Schneesturms. Das Ermittlerteam Nic Costa und Gianni Peroni wird gerufen, um einen Mord aufzuklären. Die Tote wurde im Zentrum des Pantheon liegend gefunden, und ihr Rücken weist ein Muster auf, welches augenscheinlich mit einem Skalpell eingeritzt wurde. Schnell wird den Beiden klar, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Mord handeln kann, da sie noch am Tatort die Anweisung bekommen mit der US-Botschaft und einem Abgesandten des FBI zu kooperieren. Es sieht so aus, als ob der Vorfall möglichst schnell unter den Tisch gekehrt werden soll.

Mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht. Ein furioser Krimi, den man nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kannHeute Morgen um ca. 2:00 Uhr habe ich die letzte Seite gelesen..

Fazit: Sehr empfehlenswert.

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Harry Potter V & VI (englisch)

Ich nehme mal die beiden Bücher zusammen, da sie schon etwas älter sind und ich sie kurz nacheinander – als Vorbereitung auf den 21. Juli 2007 – nochmals gelesen habe.

Die vollständigen Titel (soviel Zeit muss sein):

  • Harry Potter and the Order of the Phoenix
  • Harry Potter and the Half-Blood Prince

Beide von Bloomsbury, also die UK AusgabeNoch genauer gesagt die “Childrens Edition”, die sich – entgegen mancher kolportierten Meinung – nicht von der “Adult Edition” unterscheidet. Nur das Cover sieht anders aus..

Zum Inhalt kann ich auch nicht viel Neues beitragen, er dürfte bekannt sein. Was mir allerdings erst beim zweiten Lesen aufgefallen ist – beim ersten Lesen, ca. 3 Tage nach dem jeweiligen Erscheinungsdatum, bin ich durch die Bücher nur so “durchgepflügt” – ist der Schreibstil. Diese (Kinder-)Bücher lesen sich schöner und flüssiger als so manches hochgelobte Werk, welches der “Erwachsenen-Lektüre” zugeordnet wird. Ich habe erst beim zweiten Mal verstanden, warum manche kleineren Kinder Schwierigkeiten mit diesen Büchern hatten; sie sind, und das war ja auch von J.K. Rowling beabsichtigt, für eine ältere Leserschaft geschrieben. Ich muss zugeben, ich war wirklich beeindruckt.

Ich kann allen nur empfehlen diese Bücher ein zweites Mal, und diesmal sicherlich entspannter, zu lesen. Beim 7. Band, Harry Potter and the Deathly Hallows, werde ich, vermutlich schon aus Selbstverteidigung vor allzu geschwätzigen Mitmenschen, beim ersten Mal wieder “durchpflügen” müssen. Nur wird es diesmal nicht so lange dauern, bis ich das Buch noch einmal in Ruhe geniessen werde.

IMHO: Irgendwie kann ich die Leute nicht verstehen, und damit sind auch diverse Redakteure gemeint, die nach dem Erscheinen des sechsten Bandes nichts besseres zu tun hatten als den Schluss hinauszuposaunen. Wenn jetzt einer dieser Damen und Herren das Wort “zeitnahe Berichterstattung” in den Mund nehmen sollte, sag ich nur eins: Mit Kernseife auswaschen, mehrere Tage lang!