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	<title>Erik, Wortjongleur &#187; Kreativität</title>
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	<description>Schreiben, Literatur und Kultur im allgemeinen.</description>
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		<title>Outlining: Sofort löschen oder später?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 09:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Update zum Beitrag Outlinen Sie schon oder kämpfen Sie noch mit Zetteln?. Im Sinne der Getting Things Done-Methode sollte man zwei Dinge stets beherzigen: Wenn man etwas erledigt, das nicht in der Liste steht, dann sollte man es dazuschreiben und abhaken. Nur so bekommt man das Gefühl voranzukommen. Die erledigten Aufgaben würde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Update zum Beitrag <a href="http://diskworld.com/outlinen-sie-schon-oder-kaempfen-sie-noch-mit-zetteln/">Outlinen Sie schon oder kämpfen Sie noch mit Zetteln?</a>.</p>
<p>Im Sinne der <a href="http://imgriff.com/serien/gtd-grundlagen/">Getting Things Done</a>-Methode sollte man zwei Dinge stets beherzigen:</p>
<ol>
<li>Wenn man etwas erledigt, das nicht in der Liste steht, dann sollte man es dazuschreiben und abhaken. Nur so bekommt man das Gefühl voranzukommen.</li>
<li>Die erledigten Aufgaben würde ich erst am Abend oder am nächsten Morgen löschen, auch das trägt dazu bei ein Gefühl dafür zu bekommen, was man geschafft hat.</li>
</ol>
<p>Happy outlining. </p>
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		<title>Outlinen Sie schon oder kämpfen Sie noch mit Zetteln?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 14:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl beim Schreiben eines Buches, eines Artikels oder auch bei den täglichen Aufgaben kann uns Wortjongleuren und -jongleusen die Benutzung eines so genannten Outliners helfen. Inspiriert durch ein Interview mit Andy Ihnatko bei Mac Power Users habe ich beschlossen das Programm OmniOutliner Pro einmal in der täglichen Arbeit zu testen. Was ist ein Outliner? Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl beim Schreiben eines Buches, eines Artikels oder auch bei den täglichen Aufgaben kann uns <em>Wortjongleuren</em> und <i>-jongleusen</i> die Benutzung eines so genannten <em>Outliners</em> helfen. Inspiriert durch ein Interview mit <a href="http://ihnatko.com/" title="Andy Ihnatko's Celestial Waste of Bandwidth">Andy Ihnatko</a> bei <a href="http://macpowerusers.com/" title="Mac Power Users Podcast">Mac Power Users</a> habe ich beschlossen das Programm <a href="http://www.omnigroup.com/products/omnioutliner/" title="OmniOutliner Pro bei Omnigroup">OmniOutliner Pro</a> einmal in der täglichen Arbeit zu testen.</p>
<p><span id="more-213"></span></p>
<h3 id="wasisteinoutliner">Was ist ein Outliner?</h3>
<p>Ein <em>Outliner</em> erlaubt, unter anderem, Ideen und/oder Aufgaben in eine Hierarchie zu bringen, also in etwa so:</p>
<ul>
<li>Post wegbringen
<ul>
<li>Briefmarken besorgen</li>
<li>Kuverts besorgen</li>
</ul>
</li>
<li>Abstract für neues Buch fertigmachen
<ul>
<li>Research
<ul>
<li>Vergleich Entwicklungsumgebungen Android / iPhone</li>
<li>Beispielprogramme beschreiben
<ul>
<li>Twitter-Aggregator</li>
<li>Newsreader</li>
<li>…</li>
</ul>
</li>
<li>Vorläufiges Inhaltsverzeichnis erstellen</li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>usw. Ein guter <em>Outliner</em> zeichnet sich dadurch aus, dass wir die Hauptthemen &#8220;zusammenfalten&#8221; können, um uns auf ein Thema zu konzentrieren. Im obigen Beispiel also die Geschichte mit der Post einklappen können, um uns auf das Buchprojekt zu konzentrieren. Da sich die einzelnen Punkte ausserdem leicht mit der Maus an eine andere Stelle verschieben lassen, können wir einen <em>Outliner</em> auch für die schnelle Ideensammlung missbrauchen und diese erst später in die entsprechenden Haupt- oder Nebenpunkte verschieben.</p>
<h3 id="meinansatzbeimoutlining">Mein Ansatz beim Outlining</h3>
<p>Ich habe eine Datei namens &#8220;ToDo&#8221; auf dem Desktop, in der ich alles sammle, was mir so einfällt. (Die &#8220;Pro&#8221;-Version von <em>OmniOutliner</em> erlaubt auch die Aufnahme von Audio-Anmerkungen, aber diese Funktionalität nutze ich bisher nicht.) Wenn ich einen Punkt abgearbeitet habe, dann wird dieser mit einer Checkbox als erledigt markiert. So habe ich einen Überblick darüber, was ich noch alles erledigen möchte. Wenn die Sammlungen für ein Buch oder einen Artikel zu voluminös werden, lagere ich sie in eigene Dateien aus.</p>
<p>Bei der Recherche hat sich der Dienst &#8220;OmniOutliner: Zu Clippings hinzufügen&#8221; als sehr praktisch erwiesen (taucht bei markiertem Text im &#8220;Dienste&#8221;-Menü auf). Der markierte Text wird nach dem Aufruf in die allgemeine &#8220;Clippings&#8221;-Datei von <em>OmniOutliner</em> mit Datum und Uhrzeit eingesetzt. Von dort kann er dann in die Datei verschoben werden, in der er gebraucht wird. Leider benutzt das Programm nicht den von <em>Evernote</em> bekannten Ansatz, die URL gleich mitzukopieren.</p>
<p>Da <em>OmniOutliner</em> einige Exportformate unterstützt, unter anderem auch OPML, lassen sich die Outlines meist problemlos in anderen Programmen weiterbenutzen. Wer mit <em>MS Word</em> arbeitet, kann den Export auch im nativen Dateiformat durchführen.</p>
<h3 id="warumeinspeziellesprogrammfrdieoutlines">Warum ein spezielles Programm für die Outlines?</h3>
<p>Zugegeben, Outlines lassen sich auch mit diversen anderen Programmen erstellen, aber nicht so elegant. Ausserdem erlaubt <em>OmniOutliner</em> auch das Hinzufügen von Spalten, die es mir erlauben einem Thema weitere Informationen hinzuzufügen oder auch Summen zu bilden. Das Ganze liesse sich logischerweise auch mit <em>Numbers</em> oder <em>MS Excel</em> erledigen, dann fällt aber die einfache Bearbeitung der Outlines weg.</p>
<h3 id="fazitbisjetzt">Fazit bis jetzt</h3>
<p>Kurz gesagt, Outlining erleichtert die Sammlung von Ideen und Aufgaben und deren Abarbeitung, ob ich deswegen gleich auf <em>Evernote</em> verzichten kann, wage ich zu bezweifeln. Die Ansätze mit Informationen umzugehen sind in beiden Programmen doch sehr unterschiedlich. Wenn ich den Test abgeschlossen habe, poste ich hier eine Zusammenfassung.</p>
<p>Da man sich eine 14-tägige Demoversion von <em>OmniOutliner</em> herunterladen kann, empfehle ich allen, die sich für das Thema interessieren, selbst einen Test zu starten.</p>
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		<title>Background Checks aus Schriftsteller(innen)-Sicht (Teil 1)</title>
		<link>http://diskworld.com/background-checks-aus-schriftstellerinnen-sicht-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir, als Wortjongleure und -jongleusen, einen Charakter überzeugend in einem Drehbuch, Buch oder einer Kurzgeschichte beschreiben möchten, dann bleibt uns eine Tätigkeit nicht erspart, die auch die Vorbereitung eines jeden Interviews darstellt: Der Background Check. Unter einem Background Check versteht man die Recherche über eine Person. Uns interessieren hierbei aber größtenteils nicht die Informationen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir, als <em>Wortjongleure</em> und <i>-jongleusen</i>, einen Charakter überzeugend in einem Drehbuch, Buch oder einer Kurzgeschichte beschreiben möchten, dann bleibt uns eine Tätigkeit nicht erspart, die auch die Vorbereitung eines  jeden Interviews darstellt: Der <em>Background Check</em>.</p>
<p>Unter einem <em>Background Check</em> versteht man die Recherche über eine Person. Uns interessieren hierbei aber größtenteils nicht die Informationen, hinter denen Banken, Versicherungen und/oder potentielle Arbeitgeber her sind; wie gesagt, größtenteils. Es kommt auf den Zweck des <em>Background Checks</em>, beziehungsweise auf das Material welches wir erstellen wollen, an. Wenn es sich um eine reale Person handelt, ist Arbeit angesagt; wenn es sich um eine fiktive Person handelt, dann ist Arbeit und Phantasie gefragt. Die Vorgehensweise ist in beiden Fällen ähnlich.</p>
<p>Im Falle von fiktiven Personen teilt sich das Lager der <em>Wortjongleure</em> und <i>-jongleusen</i>:</p>
<ul>
<li>Die einen lehnen es ab, sich am Anfang mehr als das Geschlecht und einen Namen einfallen zu lassen.</li>
<li>Die anderen erstellen einen regelrechten Lebenslauf, der bei der Kindheit beginnt, und in der Geschichte weitergeführt wird.</li>
<li>Wieder andere suchen sich – je nach Bedarf – einen Mittelweg.</li>
</ul>
<p>Ersteres Vorgehen erlaubt es uns, den Charakter erst im Laufe der Geschichte mit Leben und einer Vergangenheit zu bestücken. Man hat also vollständige kreative Freiheit. Manche Autoren(innen) sagen: “Die Figur hat sich eigentlich selbst geschrieben, und nach und nach eine Art Eigenleben entwickelt.” Dieses Zitat stammt zwar von Piers Anthony, ich habe es aber schon häufiger in der einen oder anderen Form gehört. Der Nachteil hierbei, man muss höllisch aufpassen, dass man sich nicht “vergaloppiert”.</p>
<p>Im Falle eines Romans oder einer Kurzgeschichte behält man zwar meist den Überblick, aber wohin dieser kreative Umgang mit Charakteren führen kann, wenn es sich um eine Fernsehserie oder eine Reihe von Romanen handelt, lässt sich beispielsweise an der Serie Friends beobachten. In einer der ersten Staffeln spricht Phoebe Buffay (Lisa Kudrow) fliessend Italienisch, in einer späteren Folge versteht sie kein Wort als sie auf Italienisch angesprochen wird. Derartige Beispiele lassen sich öfter finden.</p>
<p>Im zweiten Fall starten wir zwar mit wesentlich mehr Arbeit, haben aber für später den Vorteil, dass man bei Entscheidungen die eine Person zu treffen hat, oder der Reaktion eines Charakters auf ein Vorkommnis, auf ein Grundgerüst zurückgreifen kann. Falls man sich aber später dafür entscheidet die Vita des Charakters aus dramaturgischen Gründen zu ändern, dann bleibt nur das Vorgehen wie im ersten Fall: Wir müssen die Geschichte auf Inkonsistenzen abklopfen.</p>
<p>Das Vorgehen im dritten Fall ist, wie gesagt, ein Mittelweg. Es hat ja auch niemand behauptet, dass wir den Lebenslauf vollständig ausarbeiten müssen; er kann durchaus im Laufe der Handlung wachsen. Man sollte dann nur nicht vergessen, alles Wichtige zu dem Lebenslauf hinzuzufügen. Der Vorteil bei dieser Vorgehensweise liegt auf der Hand: Wenn man relevante Reaktionen und/oder deren Beweggründe in einem Character-Sheet notiert, dann kann sich der Charakter entwickeln, und der “Lebenslauf” wächst mit.</p>
<p>Diese Grundlagen sollten für den ersten Teil genügend Stoff zum Nachdenken bieten. Mit-<em>Wortjongleure</em> und <i>-jongleusen</i> sind herzlich eingeladen ihre Meinung und/oder Vorgehensweise über die Kommentarfunktion beizusteuern.</p>
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		<title>Wie man Geistesblitze notieren kann, ohne die aktuelle Tätigkeit zu unterbrechen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 08:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einen Einfall für eine Szene oder einen Artikel hat während man eigentlich an etwas ganz anderem schreibt, ist mit einem Problem konfrontiert: Wenn man die Idee nicht zumindest in Stichpunkten notiert, könnte sie verschwinden, oder man versucht, wenn man später Zeit hat, die geniale Formulierung aus den hintersten Ecken des Gehirns wieder hervorzuholen (klappt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Einfall für eine Szene oder einen Artikel hat <i>während</i> man eigentlich an etwas ganz anderem schreibt, ist mit einem Problem konfrontiert: Wenn man die Idee nicht zumindest in Stichpunkten notiert, könnte sie verschwinden, oder man versucht, wenn man später Zeit hat, die geniale Formulierung aus den hintersten Ecken des Gehirns wieder hervorzuholen (klappt meistens nur bedingt – der eigentliche Geistesblitz war immer besser).</p>
<p><em>Wortjongleure</em> und <i>-jongleusen</i> können sich für derartige Fälle einen Lösungsansatz der <em>GTD</em>-Gemeinde zunutze machen: Man benutzt mehrere (Text-)Dateien um Dinge zu notieren und verfrachtet deren Inhalte einfach später an die richtigen Stellen (auch sehr hilfreich für Einkaufslisten <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Das Ganze lässt sich natürlich auch &#8220;analog&#8221; erledigen, ich habe in der ganzen Wohnung an strategischen Stellen <a href="http://diskworld.com/warum-gibt-es-in-deutschland-keine-legal-pads/">Legal Pads</a> und Stifte herumliegen, aber wenn man eh schon am Computer sitzt…</p>
<p>Für Macintosh-Benutzer(innen) gibt es natürlich auch noch eine sehr elegante Lösung, das Programm heisst <em>Quicksilver</em> und erlaubt es, den Rechner in vielen Fällen mit der Tastatur, statt mit der Maus zu bedienen. Die Vorgehensweise habe ich in <a href="http://www.technovelty.de/quicksilver-text-an-eine-text-datei-anhangen/">Quicksilver: Text an eine Text-Datei anhängen</a> beschrieben.</p>
<p>Die Benutzung des Programms ist beim <em>Wortjonglieren</em> auch noch aus einem anderen Grund sehr praktisch: Es erlaubt die Steuerung von iTunes ohne in das Programm zu wechseln. Die Tastenkombination <kbd>&#x2303;</kbd>-<kbd>&#x2318;</kbd>-<kbd>Leertaste</kbd> hält die Wiedergabe an oder startet sie, und <kbd>&#x2318;</kbd>-<kbd>&#x2325;</kbd>-<kbd>&#x2192;</kbd> springt zum nächsten Titel in der Wiedergabeliste.</p>
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		<title>Wie ein Fantasy-Buch entsteht: Firefly Island von Daniel Arenson</title>
		<link>http://diskworld.com/wie-ein-fantasy-buch-entsteht-firefly-island-von-daniel-arenson/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Podcast mit Daniel Arenson über die Entstehung seines Buchs Firefly Island.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Podcast <a href="http://writingshow.com/?p=331">Writing Fantasy, with Daniel Arenson</a> von <a href="http://writingshow.com/">The Writing Show</a> beschreibt der Autor <a href="http://www.danielarenson.com/blog.aspx">Daniel Arenson</a> die Entstehung seines Buchs &#8220;Firefly Island&#8221;. Es geht um die Entwicklung der fiktiven Welt, wie die Charaktere erschaffen wurden, und wie er die Geschichte an sich aufgebaut hat. Sozusagen ein Blick hinter die Kulissen, Dauer ca. 45 Minuten.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=erikwort-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=1594146012&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Neu in der Blogroll: Media Artist Secrets</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 16:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Empfehlung eines englischen Podcasts für alle die sich kreativ betätigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich höre den Podcast <a href="http://www.fmstudio.com/category/media-artist-secrets/">Media Artist Secrets</a> von Franklin McMahon seit Folge 10, vor kurzem ist die Folge 71 veröffentlicht worden. Das Thema des englischen Podcasts ist für alle &#8220;Media Artists&#8221; relevant, Franklin beschreibt seine Sicht der Dinge über den kreativen Prozess, Verhandlungen mit Kunden, Kundenbindung, Arbeitstechniken, etc. Interessant ist der Podcast für alle die kreativ arbeiten, es ist für jede(n) etwas dabei. Warum der Mann weiss wovon er redet, erklärt sich durch seine <a href="http://www.fmstudio.com/about/">Vita</a>.</p>
<p>Bei &#8220;Media Artist Secrets&#8221; handelt es sich um einen der zwei Podcasts, deren gesammelte Folgen ich nach dem Anhören nicht lösche, sondern archiviere<sup><a href="#footnote-1-37" id="footnote-link-1-37" title="See the footnote.">1</a></sup>. Ausserdem war es einer der ersten Podcasts in meinem iTunes. Man sollte sich, bei Interesse, übrigens den Podcast im Podcatcher der Wahl abonnieren, da die Folgen nicht regelmässig erscheinen; so verpasst man nichts.</p>
<p>Neueinsteigern(innen) würde ich empfehlen, die Folgen ab Ausgabe 1 an zu hören. Man kann zwar jederzeit einsteigen, aber bis jetzt hatte jede Folge etwas interessantes zu bieten.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-37">Über den anderen werde ich bei Gelegenheit berichten.  [<a href="#footnote-link-1-37">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schreiben: Analoges Schreiben organisieren</title>
		<link>http://diskworld.com/das-schreiben-analoges-schreiben-organisieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 10:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Technik, mit der sich Ideen in Notizbüchern leichter verwalten lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade über den Beitrag <a href="http://blog.yoda.ch/?p=1638">Flüchtige Ideen festhalten</a> gestolpert, es geht darin um das Problem Ideen so festzuhalten, dass man sie auch <em>wiederfindet</em>. Bei der Lektüre wurde ich daran erinnert, dass ich noch einen Beitrag zum Thema in der Pipeline habe, also: Wie organisiert der Wortjongleur seine analogen Notizen?</p>
<p>Ich benutze ein Notizbuch<sup><a href="#footnote-1-35" id="footnote-link-1-35" title="See the footnote.">1</a></sup> und organisiere den Inhalt wie folgt:</p>
<ol>
<li>Ich nummeriere die Seiten, also ein paar leere Seiten im voraus um mich beim Schreiben nicht darum kümmern zu müssen.</li>
<li>Wenn ich etwas notiere, dann schreibe ich einen Stichpunkt oder ein Schlagwort zum Thema auf die <em>letzten</em> Seiten und die Seitennummer auf der die eigentliche Notiz liegt.</li>
<li>Wenn weiteres Material zu einem Thema hinzukommt, dann schreibe ich die entsprechende Seitenzahl einfach zu dem Stichwort am Ende des Notizbuchs dazu.</li>
<li>Wenn das Notizbuch voll ist, dann werden aktuelle Themen in den &#8220;Nachfolger&#8221; übertragen, und das Notizbuch, versehen mit &#8220;von bis&#8221; Datum auf dem Buchrücken, ins Regal gestellt.</li>
</ol>
<p><!-- WSA: rules for context 'content-conditional' did not apply --><br />
Dieses Vorgehen hat einige Vorteile, man findet die Notizen schnell wieder, man muss nur ab und zu das Inhaltsverzeichnis auf Doubletten überprüfen und diese zusammenführen. Ich kann für diese geniale Idee allerdings nicht die Urheberschaft reklamieren, sie stammt aus einem Interview mit Martin Walser. Herr Walser benutzt allerdings Blindbände<sup><a href="#footnote-2-35" id="footnote-link-2-35" title="See the footnote.">2</a></sup> und keine Notizbücher.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-35">Meine Präferenz liegt bei &#8220;Moleskine&#8221;, aber das Ganze funktioniert mit jedem Notizbuch.  [<a href="#footnote-link-1-35">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-2-35">In der gehobenen Belletristik is es üblich, einen so genannten &#8220;Blindband&#8221; herzustellen. Ein Buch, welches dem Endprodukt entspricht, aber noch keinen Text auf den Seiten hat. Sozusagen ein, je nach Buch, relativ dickes Notizbuch.  [<a href="#footnote-link-2-35">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schreiben – Praxis: Wie schreibt der Wortjongleur?</title>
		<link>http://diskworld.com/das-schreiben-praxis-wie-schreibt-der-wortjongleur/</link>
		<comments>http://diskworld.com/das-schreiben-praxis-wie-schreibt-der-wortjongleur/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 11:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine (subjektive) Zusammenfassung des kreativen Schreib-Prozesses.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf &#8220;Daily Writing Tips&#8221; wird im Beitrag <a href="http://www.dailywritingtips.com/write-first-edit-later/">Write First, Edit Later</a> darauf hingewiesen, sich zuallererst auf das Schreiben an sich zu konzentrieren. Aus meiner Tätigkeit als Wortjongleur kann ich das nur unterschreiben<sup><a href="#footnote-1-30" id="footnote-link-1-30" title="See the footnote.">1</a></sup>. Da ich das Thema sowieso behandeln wollte, ein paar Anmerkungen aus der (eigentlich meiner) Praxis; oder eben: &#8220;Wie schreibt der Wortjongleur?&#8221;</p>
<p><em>Schreiben ist ein Prozess mit mehr oder weniger definierten Abläufen.</em> Das klingt jetzt aber nicht sonderlich kreativ, oder? Meine Erfahrung ist: <em>Es kommt darauf an was man daraus macht.</em> Jede Idee zu einem Artikel, zu einer Kurzgeschichte, zu einem Roman, usw. ist am Anfang nun mal nicht mehr als eine Idee, diese will ausgearbeitet werden. Also sieht der Prozess jetzt wie folgt aus:</p>
<h3>Schreiben: Idee -&gt; Ausarbeitung</h3>
<p>Ich tendiere dazu immer ein Notizbuch mit mir herumzuschleppen, und notiere <em>jede</em> Idee darin. Egal wie absurd sie auch sein mag. Wenn mir der Gedanke nach nochmaligem durchlesen nicht allzu abstrus vorkommt, verfolge ich ihn weiter (siehe auch &#8220;Weitere Schreibtechniken&#8221; in <a href="http://diskworld.com/das-schreiben-–-kreativitat-aufzucht-und-hege-teil-2/">Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege (Teil 2)</a>). Je nach Komplexität der Idee folgt nun die Recherche -&gt; mit den Ergebnissen erstelle ich MindMaps -&gt; und erzeuge eine grobe Struktur. Ein Prozess – auch wenn die Bezeichnung wenig kreativ klingt. Auch hier wende ich das &#8220;write first, edit later&#8221;-Prinzip bereits an. Mind-Maps sind eine Art von Brainstorming, man sollte bei ihrer Erstellung erst einmal nicht korrigierend eingreifen, sondern alles vermerken, was einem durch den Kopf geht<sup><a href="#footnote-2-30" id="footnote-link-2-30" title="See the footnote.">2</a></sup>. Danach beginne ich mit dem Schreiben.</p>
<h3>Schreiben: Ausarbeitung -&gt; Erster Entwurf</h3>
<p>Wenn ich eine ausgearbeitete Idee das erste Mal als Text zu Papier – oder auf den Bildschirm – bringe, achte ich zwar bereits auf Formulierungen, versuche aber trotzdem zuerst die <em>gesamte</em> Idee in Worte zu fassen. Dieses Vorgehen halte ich für extrem wichtig. Beim Schreiben braucht man das Gefühl vorwärts zu kommen. Den Fluss der Ideen zugunsten einer gekonnten Formulierung zu unterbrechen, bewirkt im ungünstigsten Fall, dass man den &#8220;Faden&#8221; verliert. Im Prinzip kann man das ganze, man verzeihe mir die Anleihe aus der griechischen Mythologie, mit dem Faden im Labyrinth vergleichen; man kann sich zwar verlaufen, aber der Faden erlaubt es auch, die eigenen Schritte zurückzuverfolgen. Soll heissen, unglückliche Formulierungen oder Satzkonstruktionen lassen sich auch später beheben; jetzt geht es darum, das &#8220;grosse Ganze&#8221; im Auge zu behalten.</p>
<h3>Schreiben: Erster Entwurf -&gt; Erste Überprüfung</h3>
<p>Erst jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich um Details zu kümmern. Die Idee liegt als vollständiger Text vor, jetzt lese ich alles noch einmal im Zusammenhang und beginne mit den ersten Korrekturen. Wenn diese abgeschlossen sind, wird das Fenster geschlossen oder der Block beiseite gelegt.<br />
<!-- WSA: rules for context 'content-conditional' did not apply --></p>
<h3>Schreiben: Erste Überprüfung -&gt; Kaffee oder Tee</h3>
<p>Nach der ersten Überprüfung steckt man so tief im Thema, dass man manchmal den &#8220;Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht&#8221;. Die Überschrift ist natürlich nur ein Vorschlag – bei mir hilft es. Es geht nur darum ein wenig Abstand zu gewinnen.</p>
<h3>Schreiben: Kaffee oder Tee -&gt; Korrekturen</h3>
<p>Mit dem nötigen Abstand lese ich mir das Ganze noch einmal durch, jetzt finden auch Korrekturen am Satzbau, der Wortwahl, usw. statt. Ein ökologisch nicht ganz einwandfreier Tip: Mancher Blödsinn fällt mir eher auf, wenn ich den Text in gedruckter Form vor mir habe. Soll heissen, zumindest in meinem Fall hilft es, wenn sich die Optik des Textes verändert. Auf diese Weise verhindere ich auch, dass ich sofort mit dem Umschreiben beginne, anstatt weitere Unstimmigkeiten zu suchen.</p>
<h3>Schreiben: Korrekturen -&gt; Umschreiben</h3>
<p>Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich von so mancher liebgewonnenen Satzkonstruktion wieder trennen muss. Ähnlich wie ein Cutter beim Film, versuche ich jetzt festzustellen, was die Handlung oder das Thema weiterbringt, und auf was man ebensogut verzichten kann. Nicht nur bei Geschichten sollte man sich zusätzlich die Mühe machen nachzusehen, ob man irgendwelche Klischees bedient, anstatt vernünftig zu formulieren. Oder auch der umgekehrte Fall, je nach Ausrichtung des Textes, überprüfen, ob man ein Klischee ausgelassen hat. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Schreiben: Umschreiben &gt; Abstand!</h3>
<p>Nun versuche ich wieder Abstand vom Text zu gewinnen. So manche Formulierung wirkt, mit dem nötigen Abstand, bei weitem nicht mehr so eloquent wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. Ernsthaft.</p>
<h3>Schreiben: Abstand -&gt; Endkontrolle oder &#8220;Final Draft&#8221;</h3>
<p>Jetzt, liebe Wortjongleusen und -jongleure bewegen wir uns auf einen Punkt zu, den viele unserer Gattung fürchten: <em>Noch eine Überprüfung, und wir müssen den Text aus der Hand geben.</em> Entweder, weil die Lektorin / der Lektor bereits auf den Text wartet, oder weil wir ihn eben irgendwann auch veröffentlichen sollten / wollten. Ich lese den Text nochmals in ausgedruckter Form, wobei ich darauf achte, dass ich auf dem Ausdruck genügend Platz für Korrekturen oder Notizen habe. Dann nehme ich die letzten Korrekturen vor und liefere ab. (Der Zustand des Textes  bei Ablieferung an einen Verlag, oder ein Filmstudio im Falle eines Drehbuchs, wird als &#8220;endgültiger Entwurf&#8221;, als &#8220;final Draft&#8221;, bezeichnet, da er noch von weiteren Personen beurteilt, bzw. korrigiert wird.)</p>
<h3>Schlussbemerkung</h3>
<p>Die beschriebene Vorgehensweise habe ich mir angewöhnt, als ich mit dem Schreiben begann<sup><a href="#footnote-3-30" id="footnote-link-3-30" title="See the footnote.">3</a></sup>, sie hat sich für mich als praktikabel erwiesen und erlaubt mir, meine Tätigkeit als Autor zu strukturieren. Ich würde sie auf keinen Fall als einzigen Weg betrachten, aber für mich funktioniert sie.</p>
<p>Dieser Beitrag gehört zur Serie &#8220;Das Schreiben&#8221;, weitere Beiträge zum Thema finden sich in der Rubrik <a href="http://diskworld.com/category/uber-das-schreiben/">Schreiben</a> und / oder <a href="http://diskworld.com/category/kreativitat-lasst-sich-stimulieren/">Kreativität</a>.</p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-30">Lahm aber nötig. Ich komme in einem späteren Beitrag noch auf dumme Wortspiele zurück; vor allem auf ihren Nutzen beim kreativen Schreiben.  [<a href="#footnote-link-1-30">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-2-30">Wortjongleusen und -jongleure sollte niemals das eigene Unterbewusstsein unterschätzen. Ich habe schon in so mancher Mind-Map später Dinge gefunden, die sich als mehr als brauchbar erwiesen haben, an die ich aber zuerst eigentlich nicht gedacht hatte.  [<a href="#footnote-link-2-30">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-3-30">Dass dabei ein Federkiel zum Einsatz kam, ist ein Gerücht!  [<a href="#footnote-link-3-30">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Auf der Suche nach Ideen?</title>
		<link>http://diskworld.com/auf-der-suche-nach-ideen/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 09:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man noch auf Ideen beim Schreiben kommen kann, wenn man <a href="http://diskworld.com/tips-vom-wortjongleur-bei-schreibblockaden/">diesen</a> Tip benutzt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ein Quickie um die Kreativität zu stimulieren. Wenn man beim Schreiben nach Ideen sucht oder sich nur kurz mal ablenken möchte, dann hätte ich hier einen Tip<sup><a href="#footnote-1-23" id="footnote-link-1-23" title="See the footnote.">1</a></sup>.</p>
<p>Man benutzt den zweiten Tip aus <a href="http://diskworld.com/tips-vom-wortjongleur-bei-schreibblockaden/">Tips vom Wortjongleur bei Schreibblockaden</a> und gibt die Worte in die Suchfunktion von Google oder einem Browser ein. Die Ergebnisse reichen von erstaunlich bis zu bizarr und sollten im ungünstigsten Fall für eine kurze Ablenkung, und im günstigsten Fall für eine gute Idee ausreichen.</p>
<p>Ein Beispiel: <em>Scrap</em>, <em>Noodle</em>, und <em>Plant</em> haben mich auf eine Website geführt, auf der eine Nudelfabrik zum Kauf angeboten wurde<sup><a href="#footnote-2-23" id="footnote-link-2-23" title="See the footnote.">2</a></sup>. Leider war nichts über &#8220;Nudel-Pflanzen&#8221; zu finden, aber für diese Idee hätte ich Google auch nicht gebraucht. <img src='http://diskworld.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-23">Das zweite &#8220;p&#8221; in diesem Wort kann ich nach wie vor nicht schreiben, es sei denn, ich werde gezwungen, sorry.  [<a href="#footnote-link-1-23">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-2-23">Ich hatte eine englische Zeitschrift benutzt.  [<a href="#footnote-link-2-23">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege (Teil 2)</title>
		<link>http://diskworld.com/das-schreiben-kreativitat-aufzucht-und-hege-teil-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 15:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Achtung dieser Beitrag ist bereits mit dem gleichen Titel hier auf TechNovelty.de publiziert worden. Er erscheint hier aus den genannten Gründen nochmals. Dies ist der zweite Teil des Beitrags Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege, weitere Teile werden folgen. Alle Teile haben als Überschrift immer den Bestandteil &#8220;Das Schreiben&#8221;, damit lässt sich leichter danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Achtung dieser Beitrag ist bereits mit dem gleichen Titel <a href="http://www.technovelty.de/?p=792">hier</a> auf <a href="http://www.technovelty.de">TechNovelty.de</a> publiziert worden. Er erscheint hier aus den genannten Gründen nochmals.</em></p>
<p>Dies ist der zweite Teil des Beitrags <a href="http://diskworld.com/2007/07/02/das-schreiben-–-kreativitat-aufzucht-und-hege-teil-1/">Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege</a>, weitere Teile werden folgen. Alle Teile haben als Überschrift immer den Bestandteil &#8220;Das Schreiben&#8221;, damit lässt sich leichter danach suchen. Diesmal geht es (noch) stärker um den &#8220;Hege&#8221;-Aspekt, also was wir tun können, um das zarte Pflänzchen <em>Kreativität</em> beim Wachsen und Gedeihen zu stärken.</p>
<p>Einen grossen Einfluss hat die</p>
<h3>Die Arbeitsumgebung</h3>
<p>Während des Schreibens sollten wir uns <em>nur</em> mit Dingen umgeben, die mit dem Thema zu tun haben, an dem wir gerade arbeiten. Es ist wenig hilfreich, sich Informationen über andere Projekte, die später bearbeitet werden sollen, in Sichtweite des Arbeitsplatzes zu legen; wenn man erinnert werden möchte, sollte man ein Kalender-Programm benutzen. Nur um das klarzustellen, ich bin <em>kein</em> Verfechter des &#8220;Leeren Schreibtisches&#8221;, ich brauche mein kreatives Chaos, sonst kann ich nicht arbeiten. Ich achte nur darauf, dass Objekte die oben liegen auch etwas mit dem Thema zu tun haben, an dem ich gerade schreibe. Über die Wirkung von Musik hatte ich ja im ersten Teil bereits berichtet. Wenn das &#8220;Drumherum&#8221; in Ordnung ist, sollten wir noch auf ein paar Kleinigkeiten achten, die uns am Bildschirm ablenken können.</p>
<h3>Vermeidbare Ablenkungen</h3>
<p>Während des Schreibens sollte man die Abruf-Frequenz des Mail-Clients auf ein erträgliches Maß reduzieren<sup><a href="#footnote-1-7" id="footnote-link-1-7" title="See the footnote.">1</a></sup>, oder ihn ganz abschalten. So schön es sein mag immer erreichbar zu sein, wenn man beim Schreiben durch die Anzeige der ungelesenen Mails den Faden verliert, dauert das Aufnehmen des Selbigen einfach länger. Wenn man dann auch noch der Neugier nachgibt und anfängt die Überschriften der eingegangenen Mails zu lesen, dann wirkt das meist genauso, wie das Spielen von Musik die absolut nicht zum Thema, oder der aktuellen Stimmung, passt.</p>
<p>Wenn ich an einem Buch schreibe, dann benutze ich eine spezielle Mail-Filter-Konfiguration. Diese gibt mir nur dann ein akustisches Zeichen, wenn Mails von entweder dem Editor beim Verlag oder dem Lektor / der Lektorin eingehen; alle anderen Mails werden nur still empfangen. Auch wenn die meisten Mail-Clients meinen uns den Empfang eines jeden Spam-Mails akustisch mitteilen zu müssen, lassen sie normalerweise auch das Abschalten dieser Funktion zu. Das Ganze gilt natürlich genauso für IRC-Clients, RSS-Reader, usw.</p>
<p>Da auch Dateien die auf der virtuellen Schreibtisch-Oberfläche des Rechners abgelegt sind eine Ablenkung darstellen können, bieten viele Editoren die Möglichkeit an, nur das Schriftstück anzuzeigen, an dem man gerade arbeitet. Unter OS X wären das beispielsweise die Programme <a href="http://smultron.sourceforge.net/">Smultron</a> und <a href="http://www.literatureandlatte.com/scrivener.html">Scrivener</a>. Da diese Option von immer mehr Programmen angeboten wird, sollte man einfach in der Dokumentation nachsehen, ob das Schreibprogramm der Wahl den Full-Screen-Modus unterstützt. Ich möchte jetzt nicht unbedingt behaupten, dass diese Option ein KO-Kriterium darstellen sollte, aber ich empfinde sie als extrem nützlich.</p>
<p>Kommen wir zu einer Ablenkung, die sich (Achtung jetzt wird&#8217;s richtig subjektiv) durch die Wahl des Betriebssystems mehr oder weniger ausschalten lässt: Wörterbücher, bzw. Rechtschreibprüfung. Es geht natürlich um die digitale Variante. Ein Einwand ist natürlich, dass es im Internet genügend Möglichkeiten gibt, die richtige Schreibweise eines Wortes nachzuschlagen. Mein Einwand hierzu ist, dass dadurch die Gefahr einer Ablenkung astronomisch steigt. &#8220;Nur mal schnell&#8221; einen verführerischen Link in der Wikipedia zu betätigen, kann in mehrstündigen Surf-Sessions ausarten und gehört in den Bereich der Recherche. Ich ziehe daher, da ich mehr als ein Programm zum Schreiben benutze, das systemweite, mehrsprachige Wörterbuch von OS X vor, und zwar aus folgenden Gründen:</p>
<ol>
<li>Man kann darauf aus fast jeder Anwendung zugreifen, und damit lohnt sich das</li>
<li><a href="http://www.technovelty.de/?p=478">Anpassen</a> des Wörterbuchs an die eigenen Bedürfnisse.</li>
</ol>
<p>Vor allem Letzteres ist etwas, was viele beim Schreiben vernachlässigen. Egal auf welchem Betriebssystem oder in welcher Software auch immer, wenn das Programm sein Geld wert sein soll, <em>muss</em> es das Erstellen von Benutzerwörterbüchern unterstützen. Dabei ist es völlig egal, ob man einen technischen Artikel oder einen Roman schreibt. Bei Ersterem wird man, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, Ausdrücke benutzen, die im mitgelieferten Wörterbuch nicht vorhanden sind; und bei einem Roman tauchen auf jeden Fall Eigennamen auf, die ebenfalls nicht in der Grundausstattung des Wörterbuchs bedacht wurden. Wir benutzen schliesslich einen Computer um uns das Leben zu erleichtern, und nicht um uns, kurz vor Abgabe / dem Posten, noch auf die Jagd nach Buchstabendrehern zu begeben, oder? Wer sich damit noch nicht beschäftigt hat, sollte auf jeden Fall einmal einen Blick in die Dokumentation der benutzten Software werfen, ob und wie man zusätzliche Begriffe in das Wörterbuch einbinden kann.<br />
<!-- WSA: rules for context 'content-conditional' did not apply --><br />
Nun kann es allerdings vorkommen, dass man trotz aller Bemühungen irgendwie auf der sprichwörtlichen Leitung steht. Wenn das der Fall sein sollte, sollte man Alternativen in Betracht ziehen.</p>
<h3>Weitere Schreibtechniken</h3>
<p>Ich habe mit, und jetzt bitte tapfer sein, <em>analogem Schreiben</em> gute Erfahrungen gemacht<sup><a href="#footnote-2-7" id="footnote-link-2-7" title="See the footnote.">2</a></sup>. Ja, richtig gelesen. Ich meine das Schreiben mit einem Kugelschreiber auf einem Blatt Papier. Ist der Schock abgeklungen? Geht&#8217;s wieder? OK, dann weiter im Text.</p>
<p>Das Schreiben mit Stift und Papier hat für mich folgende Vorteile:</p>
<ol>
<li>Ich kann weder durch eingehende Mails, noch durch Systemabstürze von meiner Arbeit abgelenkt werden. (Eine Ersatzmine habe ich immer dabei.)</li>
<li>Da ich weiss, dass ich den Text später sowieso in den Computer eingeben werde, konzentriere ich mich auf den Inhalt, statt allzu lange über Formulierungen nachzudenken.</li>
<li>Ich habe keine Möglichkeit, &#8220;mal schnell&#8221; etwas nachzusehen. (Läuft unter der Kategorie &#8220;wenn die Selbstdisziplin nicht will, dann mit brachialer Gewalt&#8221;.)</li>
<li>Im Gegensatz zu den meisten Schreibprogrammen kann ich mir auf dem Papier problemlos eine Skizze oder eine Zeichnung als Gedächtnisstütze anfertigen.</li>
</ol>
<p>Da wir uns gerade auf subjektivem Terrain befinden, noch eine Bemerkung zu den in Deutschland erhältlichen Schreibblöcken: Die Hersteller dieser Schreibblöcke scheinen samt und sonders Sadisten zu sein, die glauben, alle Personen die manuell schreiben wollen gequält werden. Anders ist es nicht zu erklären, warum man in Deutschland keine Schreibblöcke bekommt, deren Grundfarbe Gelb statt Weiss ist. Die gelben Blöcke, in den USA als &#8220;Legal Pads&#8221; bekannt, sind meiner Meinung nach wesentlich augenschonender als die weissen Reflektoren, die man uns hier zumutet. Wer das nicht glaubt, hat noch nie versucht ein längeres Schriftstück irgendwo in der Sonne zu verfassen. Ich jedenfalls, nutze jede Gelegenheit an die &#8220;Legal Pads&#8221; zu kommen und bedanke mich daher auch bei meinen vielen &#8220;Opfern&#8221; für das Besorgen und den Transport (Peter, da bist vor allem Du gemeint, Danke).</p>
<p>Wenn man &#8220;analog&#8221; schreibt, sollte man sich ein System für die Kennzeichnung von kritischen Textstellen oder Bereichen einfallen lassen, um die spätere Überarbeitung zu erleichtern. Ich werde über mein System in einem der nächsten Posts berichten.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil von einem Blatt Papier ist das schnelle Erstellen von so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mindmap">Mindmaps</a>. Ich benutze zwar gerne auch <a href="http://www.technovelty.de/?p=726">Software</a> dazu, aber auf Papier geht das Ganze manchmal einfach schneller. Anders gesagt, ich benutze das Werkzeug, welches mir für meine aktuelle Stimmung geeigneter scheint. Ein englisches Sprichwort sagt: &#8220;If all you got is a hammer, then every problem looks like a nail.&#8221; (Wenn man nur einen Hammer hat, dann sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.)</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wir sollten uns beim Schreiben einen ganzen Werkzeugkasten, statt nur eines Hammers, zu nutze machen. Und natürlich darauf achten, nicht allzu sehr abgelenkt zu werden.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Diese Reihe wird in lockerer Reihenfolge weitergeführt. Für die nächsten Teile habe ich schon ein paar Ideen, würde mich aber auch über Anregungen, oder Fragen die behandelt werden sollen, freuen.</p>
<p>Technorati Tags: <a href="http://technorati.com/tag/Schreiben" rel="tag">Schreiben</a>, <a href="http://technorati.com/tag/kreatives+Schreiben" rel="tag">kreatives Schreiben</a></p>
<br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-7">Wer seinen Mail-Client auf einer Abruf-Frequenz von fünf Minuten oder weniger hat <em>und</em> meint anders nicht leben zu können, der / die sollte sich das mit dem Schreiben eventuell noch einmal überlegen. Manche sinnvollen Satzkonstruktionen dauern sonst in der Komposition länger als der Zufluss von neuen, ablenkenden Nachrichten.  [<a href="#footnote-link-1-7">&#8617;</a>]</li><li id="footnote-2-7">Genauer gesagt, habe ich so den vollständigen Opener eines Romans auf einer Zugfahrt verfasst. Ich schreibe so schon seit ein paar Jahren und habe später festgestellt, dass <a href="http://www.philip-pullman.com/about_the_writing.asp">Philip Pullman</a> und diverse andere Autoren(innen) genauso verfahren. Analog-Schreiber(innen) sind also keine Seltenheit.  [<a href="#footnote-link-2-7">&#8617;</a>]</li></ol>]]></content:encoded>
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