Die Bayerische Staatsbibliothek in München feiert den 450. Geburtstag

Die Bayerische Staatsbibliothek in München wurde vor 450 Jahren gegründet, ihre Geschichte lässt sich hier und auf den weiterführenden Links auf der verlinkten Website nachlesen.

Ein Blick in die Literatursuche sollte alle Wortjongleure und -jongleusen in München und Umgebung davon überzeugen können, dass es sich dort sehr gut recherchieren lässt. ;)

Wie spricht man ein englisches Wort richtig aus?

Gute Frage. Wenn man sich den Beitrag Battle of the Dictionaries durchliest, scheint der offensichtliche Weg – ein Wörterbuch zu konsultieren – auch nicht wirklich erfolgversprechend zu sein. Andererseits – im Gegensatz zum Deutschen – gibt es (die Briten mögen mir verzeihen), kein “Hoch-Englisch” im Sinne von “Hoch-Deutsch”.

Kurzer Umweg: Ich war einmal für eine Woche mit einem Engländer auf der CeBIT, und seine Aussprache färbte allmählich auf mich ab (normalerweise werde ich aufgrund meiner Aussprache und Wortwahl für einen Amerikaner gehalten). Als ich ihn darauf ansprach sagte er nur: “See, I’m improving your english, isn’t that wonderful?” Ein paar Wochen später erntete ich ein paar verwirrte Blicke von amerikanischen Kollegen, die sich sofort bemühten, meine Aussprache zu korrigieren.

IMHO: Der erste Zweck von Sprache ist Kommunikation. Wichtig ist, dass man von seinem Gegenüber verstanden wird. Meist passt man die Sprache sowieso dem Kenntnisstand des Gesprächspartners an, egal in welcher Sprache. Wer sich bei einem neuen Wort – über das man gestolpert ist – wundert, wie man es ausspricht, sollte einfach im Internet oder in einem Wörterbuch nachsehen. Alternativ kann man natürlich auch einen Kollegen oder Bekannten fragen, aus dessen MutterspracheIch bin für political correctness noch nicht in der Stimmung, trotzdem, müsste man hier jetzt nicht, politisch korrekt Mutter-/Vatersprache schreiben? :mrgreen: der Ausdruck stammt. Je nach geographischer Herkunft des Befragten, können die Antworten allerdings unterschiedlich ausfallen. ;)

Die Buchhandlung “Livraria Lello e Irmão” in Porto

So muss eine Buchhandlung aussehen. Die Buchhandlung “Lello e Irmão” in Porto dürfte dem Traum eines jeden Liebhabers von Büchern sehr nahe kommen. Hier ein paar Bilder aus der Buchhandlung(portugiesischer Beitrag).

Arte und das ZDF haben einen Beitrag über die über hundertjährige Geschichte der Buchhandlung gedreht, leider ist er weder bei Arte noch in der ZDF Mediathek zu finden.

The New Yorker: Animated Cartoons

Die Zeitschrift The New Yorker, hat im englischsprachigen Raum einen legendären Ruf als Bastion der gehobenen Unterhaltung. Da sich auch die Cartoons auf hohem Niveau bewegen, haben diese verdientermaßen Kultstatus. Jetzt existiert auch eine animierte Version dieser Zeichnungen, unter The animated Cartoons of the New Yorker kann man sich ein paar Beispiele ansehen.

Wer jetzt das (berechtigte) Bedürfnis hat, derartiges öfter sehen zu wollen, im iTunes Store unter Podcasts einfach nach “The New Yorker animated cartoons” suchen und man bekommt fast täglich 20 Sekunden Spass im Abo.

Wer mehr lesen und hören möchte, unter RSS-Feeds finden sich Text- und Podcast-Feeds über diverse Rubriken in der Zeitschrift (die Podcasts finden sich auch im iTS).

Musik im Abo?

Ich habe im Beitrag IMHO: Warum Musik-Abos nicht wirklich funktionieren können darüber spekuliert, warum das Konzept der “Miet-Musik” eigentlich nicht funktionieren kann. Der Beitrag hat zwar auch kulturelle Relevanz, aber ist dann doch eher in die technisch / wirtschaftliche Ecke abgewandert. Oder anders gesagt: Der Beitrag war eigentlich für den “Wortjongleur” gedacht und hat beim Schreiben ein Eigenleben entwickelt, daher hier nur ein Hinweis darauf. ;)

Neuzugänge in der Blogroll

Wie versprochen, der Kommentar zu zwei Neuzugängen in der Blogroll. Diesmal handelt es sich um zwei Blogs, die sich um die Förderung der deutschen Sprache bemühen.

  • Unterneuntupfing Aktuell – In diesem Fall findet die Sprachförderung mit Hilfe der Satire statt. Wer ausgezeichnetes Deutsch liebt und wissen möchte, was sich mit dieser Sprache so alles anstellen lässt, wird hier immer fündig.
  • Bremer Sprachblog – Dieser Blog wird vom Institut für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaft der Universität Bremen betrieben. Wie oben, ohne Satire, dafür mehr wissenschaftlich. Ebenfalls für Liebhaber der deutschen Sprache immer einen Besuch wert.