Über Erik, Wortjongleur

Hier geht es um das Schreiben, Literatur und so manch anderes.

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September 25, 2007

IMHO: Zeitungen (analog) in einer schnelllebigen Zeit

Robert Basic hat im Beitrag fällt weniger Bäume auf den Artikel Sparen, bis die Leser gehen? in der “Zeit” hingewiesen1. Als Wortjongleur muss ich natürlich meinen Senf in 0 und 1 dazugeben.

Was tun, wenn der Mitbewerber einfach zu schnell ist?

Vor diesem Dilemma stehen Zeitungen seit das Internet den universitären Kreisen entfleucht ist. Der geflügelte Satz “Nichts ist älter als die Zeitung von Gestern” hat sich plötzlich in “Nichts ist so alt wie die Zeitung die wir gerade gedruckt haben” verwandelt. Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen lassen sich über das Internet einfach direkter begleiten, soll heissen, im Gegensatz zum finiten Stand eines gedruckten Wortes, kann man “online” auf Neuigkeiten (und einhergehende Änderungen derselben) flexibler reagieren.

Was tun, wenn der Mitbewerber Information besser verzahnen kann?

Die bahnbrechende Idee hinter dem “World Wide Web” ist das “verzahnen” verschiedener Informationen in einem wechselnden Kontext. Auch hier ist die analoge Zeitung2 mit einem Nachteil geschlagen, den sie beim besten Willen nicht beheben kann; es sei denn, man versucht es den Lesern(innen) schmackhaft zu machen, alle älteren Exemplare aufzuheben und verweist auf die entsprechende Ausgabe3.

Logischer Schluss: Auf Alleinstellungsmerkmale konzentrieren

Die Überschrift klingt zwar nach BWL erstes Semester, erste Vorlesung nach dem Einschreiben, aber die Umsetzung lässt erstaunlicherweise – bezogen auf das Zeitungsgeschäft – noch auf sich warten. Ich will hier nicht behaupten, ein Patentrezept zu haben, aber momentan würden mir ein paar Dinge hierzu einfallen (wird auch in dem Artikel zum Teil angesprochen):