Über Erik, Wortjongleur

Hier geht es um das Schreiben, Literatur und so manch anderes.

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July 22, 2007

Jasper Fforde: The Eyre Affair

Verlag: Hodder and Stoughton
Ausgabe: UK

Manchmal stolpert man per Empfehlung (danke nochmal :-) ) über ein Buch. Bei mir schlägt dann sofort die Schriftsteller-Kankheit zu, ich weiss noch nicht, wann ich das Buch lesen werde, aber den Opener führe ich mir immer sofort zu Gemüte. Dann kann, in eher seltenen Fällen, folgende Gedankenkette entstehen:

  1. Aktuelle Tätigkeiten und Termine sind verschiebbar?
  2. Genügend Zigaretten, Chips, Schokolade, Getränke, Nahrungsmittel im Haus?
  3. Auf geht’s!

“The Eyre Affair” von Jasper Fforde ist (war) so ein Buch. Ich hatte es mir gestern Morgen gekauft und habe die letzte Seite um ca. 23:00 gelesen.

Was jetzt aber eine Buchkritik betrifft, bin ich im Tom Holt-Dilemma. Wie bei den Büchern von Tom Holt, ist es bei den Büchern von Jasper Fforde extrem schwierig eine Kritik zu schreiben, ohne allzu viel vom Inhalt zu verraten. Ich lese auch den so genannten “Publishers Blurb” auf der Rückseite oder den Innenseiten des Schutzumschlags grundsätzlich nicht. Ich will mich von einem Buch überraschen lassen. Deshalb eine Kurzkritik und eine Empfehlung:

Fantastisch geschrieben, kann man nicht mehr aus der Hand legen, sofort lesen! Das Buch hat einen wunderbaren Humor der über mehrere Ebenen geht. Wenn man etwas tiefere Kenntnisse über englische Literatur aus (vor-)viktorianischer Zeit hat, findet man richtig böse Formulierungen; falls nicht, tut das der Sache keinen Abbruch.

Fazit: Extrem empfehlenswert.

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