Neuer Trend aus Japan: Cellphone-Novels

Nein, die Überschrift ist kein Scherz. Wie die NY Times im Beitrag Thumbs Race as Japan’s Best Sellers Go Cellular berichtet, wurden ein paar Romane – die auf Mobiltelefonen entstanden sind – in die japanischen Bestsellerlisten katapultiert. In gedruckter Form, natürlich.

Eine sehr interessante Aussage aus dem Artikel: Die Texteingabe auf den Mobiltelefonen verändert den Rhythmus der Sätze und deren Länge. Echte Fans der Cellphone-Novels behaupten erkennen zu können, ob der Text wirklich auf einem Handy verfasst wurde, oder auf einem Computer.

Auch auf Twitter ist dieser Trend schon zu beobachten, hier dürfte der Rhythmus – durch die Beschränkung auf 140 Zeichen – ebenfalls dem einer Cellphone-Novel sehr nahekommen. Und da soll noch jemand behaupten, dass sich die Literatur nicht weiterentwickeln würde. 😉

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