“whether” oder “if”?

Da mich meine Tätigkeit als iTunes U-Consultant in den letzten Monaten ziemlich in Atem gehalten hat, war es auf meinen Blogs etwas ruhiger (ja, ich weiss, Untertreibung des Monats). Nichtsdestotrotz heute ein Beitrag zu einem Wort, welchen ich schon länger schreiben wollte.

Es geht um das schöne Wort whether, also (mehr oder weniger) “ob” auf deutsch. In weniger formalen Lebenslagen wird das Wort auch oft durch if ersetzt. Es gibt aber einen Fall, in welchem die Benutzung des einen oder des anderen Wortes die Bedeutung eines Satzes verändert.

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Spruch zu Quanten-Physik

Habe ich heute in der Twitter-Timeline gefunden:

I read quantum-physics. But only for the particles.

Zu gut um es nicht zu veröffentlichen, oder?

The naked presenter

Wer, wie ich, häufiger Vorträge oder Schulungen hält, stellt sich permanent eine Frage: Wie kann ich das Ganze noch besser gestalten? Um die Vortragstechnik zu verbessern gibt es ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel die Vortragstechnik der Personen zu analysieren, bei deren Ausführungen man selbst einfach beeindruckt war. Das geht relativ einfach, wenn man sich den entsprechenden Vortrag als Video oder Audio nochmals zu Gemüte führen kann. Oder man versucht mehrere Vorträge von den Personen zu besuchen, die man in dieser Beziehung für besonders interessant hält. Beide Ansätze haben ihre Vorteile, sind aber manchmal zeitintensiv. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, sich die entsprechende Literatur zu besorgen und diese zu studieren. Aber wenn es um das Thema Vortragstechniken geht, ist es manchmal schwer die sprichwörtliche “Spreu vom Weizen” zu trennen.

Wenn es weltweit eine Person gibt, bei der man sich sicher sein kann, dass alle Informationen “Hand und Fuss” haben, dann ist es Garr Reynolds. Die Lobeshymnen für seine Presentation Zen-Bücher, und deren Verkaufszahlen, sprechen für sich selbst. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mir sein neuestes Werk The naked presenter, zugelegt habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Allein die Hinweise die ich in der ersten Hälfte des Buches gefunden habe, waren den Preis der Anschaffung schon wert.

Besonders das zweite Kapitel über die Vorbereitung von Vorträgen hat es mir angetan. Die Anregungen die ich dort fand, habe ich sofort für mehrere Vorträge umgesetzt und war mit den Ergebnissen ausserordentlich zufrieden. Ich habe das Buch mittlerweile zur Hälfte durchgearbeitet und kann es jedem / jeder Vortragenden nur wärmstens empfehlen.

Ich werde mich zum Buch ausführlich äussern, wenn ich es fertig gelesen habe und eventuell auch ein paar Erfahrungen mit den beschriebenen Techniken schildern. Aber es steht für mich bereits jetzt fest, dass dieses Buch eine Bereicherung für alle ist, die häufiger Vorträge halten.

Disclaimer: Ich lese gerade die englische Variante des Buchs, bin aber davon überzeugt, dass die deutsche Übersetzung genauso inspirierend geworden ist.

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Doomsday Industry Business Plans

OK, schon wieder ein Zitat, oder besser Citation in diesem Zusammenhang, aber es hat mir einfach gut gefallen.

Breaking: Doomsday Industry business plans unclear after 2012.

Das Ganze ist im Onion News Network als Meldung durchgelaufen. Wer ONN nicht kennen sollte, die Videocasts sind nichts für zartbesaitete, aber immer einen Blick wert. 😉

Definition “Meeting”

Ich vermute einmal, dass dieser Ausspruch jemandem zugerechnet werden kann, aber ich weiss noch nicht einmal woher ich diesen Satz habe. Sei’s drum, er ist zu gut als dass ich ihn meinen Lesern(innen) vorenthalten möchte.

meeting, n.: An assembly of people coming together to decide what person or department not represented in the room must solve a problem.

Wenn jemand weiss woher das Ganze kommt, bitte in die Kommentare schreiben, Danke.

Tips für das Schreiben, gefunden in iTunes U

Was iTunes U ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen. Was vermutlich nicht so bekannt sein dürfte ist die Tatsache, dass man dort auch einiges über das Geschichtenerzählen als solches finden kann. Daher ein paar Tips zum Thema.

Viel Spass beim Hören. Wer selbst auf die Suche gehen möchte, einfach den gewünschten Suchbegriff im iTunes Store eingeben und in den Suchergebnissen links auf iTunes U klicken.

Disclaimer: Ich bin als Consultant im iTunes U-Umfeld tätig.

Zitat von Goldfinger (angeblich)

Es gibt Sätze/Aussagen die einen einfach zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen. Eines habe ich gerade in einer Mailinglist gefunden, dass ich niemandem vorenthalten möchte:

Once is happenstance; twice is coincidence; three times is enemy action.
Ian Fleming

Ich werde mir bei Gelegenheit den Film noch einmal ansehen und überprüfen, ob das Zitat wirklich in dem Film benutzt wurde.

Outlining: Sofort löschen oder später?

Ein kurzer Update zum Beitrag Outlinen Sie schon oder kämpfen Sie noch mit Zetteln?.

Im Sinne der Getting Things Done-Methode sollte man zwei Dinge stets beherzigen:

  1. Wenn man etwas erledigt, das nicht in der Liste steht, dann sollte man es dazuschreiben und abhaken. Nur so bekommt man das Gefühl voranzukommen.
  2. Die erledigten Aufgaben würde ich erst am Abend oder am nächsten Morgen löschen, auch das trägt dazu bei ein Gefühl dafür zu bekommen, was man geschafft hat.

Happy outlining.

Outlinen Sie schon oder kämpfen Sie noch mit Zetteln?

Sowohl beim Schreiben eines Buches, eines Artikels oder auch bei den täglichen Aufgaben kann uns Wortjongleuren und -jongleusen die Benutzung eines so genannten Outliners helfen. Inspiriert durch ein Interview mit Andy Ihnatko bei Mac Power Users habe ich beschlossen das Programm OmniOutliner Pro einmal in der täglichen Arbeit zu testen.

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The Winter Ghosts von Kate Mosse

Das Buch The Winter Ghosts von Kate Mosse ist mir eigentlich mehr durch Zufall untergekommen. Ich habe es in einem Uni-Buchladen in Düsseldorf entdeckt und, da meine Freundin von den anderen Mosse-Büchern begeistert ist, spontan gekauft um es ihr mitzubringen. Bei der Rückfahrt konnte ich nicht widerstehen und habe irgendwo zwischen Köln und Frankfurt angefangen zu lesen; kurz vor dem Hauptbahnhof in München war ich auf der letzten Seite des Buches und extrem beeindruckt. Dieses Buch fesselt von der ersten Seite an.

Zum Inhalt möchte ich nicht allzuviel verraten, da bei 257 Seiten (englische Ausgabe) sonst die Gefahr besteht das Lesevergnügen zu schmälern. Nur soviel, die Geschichte spielt im Jahr 1928 in den Ausläufern der französischen Pyrenäen; das Setting dürfte Mosse-Fans nicht übermässig überraschen. 😉 Der Protagonist, Freddie Watson, gerät in einen Schneesturm der sein Auto derart beschädigt, dass er in einem nahen Dorf Unterschlupf suchen muss. Wie gesagt, mehr möchte ich wirklich nicht verraten, aber wer Spass an Geschichten mit historischem Hintergrund hat, wird an dem Buch seine helle Freude haben.

Mein Fazit: Unbedingt lesen!

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