Schreiben in (amerikanischem) Englisch

Wenn man für einen Verlag oder eine Publikation in den USA schreiben möchte, dann bekommt man meist den Hinweis sich generell an Strunk zu halten und / oder das AP Stylebook zu berücksichtigen; Abweichungen, beziehungsweise Ergänzungen, enthält das Author’s Kit. Soweit, so kryptisch.

Manchen mag das AP Stylebook ja noch etwas sagen. Es kommt jedes Jahr heraus und ist – auf jeden Fall in den USA – das Nachschlagewerk für Journalisten und Wortjongleure, wenn es um die Schreibweise eines bestimmten Ausdrucks oder einer Bezeichnung geht. Auf der Website gibt es noch eine sehr interessante Rubrik, genannt Ask the Editor. Hier können Abonnenten(innen) der Online-Version Fragen stellen, welche das Buch nicht beantwortet und bekommen Auskunft über die Schreibweise. Wer (auch) in Englisch schreibt, sollte periodisch einen Blick auf die Rubrik werfen.

Nun zu Strunk, genauer gesagt zu William Strunk, Jr., soviel Zeit muss sein. Der Herr hat 1918 (kein Tippfehler) die erste Version seines Buchs Elements of Style herausgebracht. Auch dieses Buch wird periodisch aktualisiert, allerdings nicht jährlich, und gilt als das Nachschlagewerk was Grammatik und Stil der amerikanischen Variante von Englisch betrifft. Den Originaltext von 1918 können sich Interessierte übrigens bei Bartleby zu Gemüte führen.

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