Spamromane, eine neue Kunstform?

Wenn ich in meinen Spamcatcher sehe, dann findet sich darin etwas, was ich – gelinde gesagt – irgendwie interessant finde. Spamromane.

Damit sind Spamkommentare gemeint, die kleine Geschichten – garniert mit jeder Menge Werbelinks – erzählen. Bei manchen Blogsystemen könnte die Idee, je nach Linkdichte, sogar funktionieren, allerdings nicht hier. Warum, habe ich im Beitrag Akismet – Schwarmintelligenz praktisch genutzt genauer beschrieben. Mal sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Wenn mal was richtig Gutes dabei sein sollte, dann werde ich Auszüge posten (ohne die Links). 😉

Auf jeden Fall besser wie die üblichen “your article make since to me” mit dem Standardlink “get[whatever]cheap.com”.

Comments

  1. Eine herausfordernde Aufgabe, lieber Erik, die Du da überlegst. Da beim Wortjongleur ja auch Werbung eingeblendet wird. Passante Gelegenheitsleser würden sich vermutlich irritiert fragen ob der Spam nun oberhalb oder unterhalb der Banner und so… 😉

  2. Verehrter Rick, die Werbung auf dem Wortjongleur ist als solche gekennzeichnet und passt zum Inhalt. Die Werbung in den Spamromanen (zumindest die jugendfreie Variante) bezieht sich meist auf Medikamente die mir völlig unbekannt sind, bzw. deren Wirkungsweise mir schleierhaft ist. Ausserdem würde ich die Links ja vorher entfernen. Ich muss allerdings gestehen, dass manche Exemplare dieser Werbebotschaften durchaus Kurzgeschichtencharakter aufweisen. Nichts was einen literarisch Beschlagenen wie Dich aus der Fussbereifung kippen würde, aber trotzdem. Ich fand es halt interessant. 😉

Speak Your Mind

*