Follow-Ups zu Medium und Shark

Heute ein kleiner “Follow-Up” zu zwei meiner früheren Posts, genauer gesagt zu Rant: “Medium”, was soll der Haarschnitt? und Warum man sich als Autor(in) unbedingt “Shark” ansehen sollte.

Medium 4. Staffel

Ich hatte mich ja in dem Beitrag darüber mokiert, dass mir der schneid Dir die Haare ab, das wirkt jugendlich-Haarschnitt von Patricia Arquette etwas auf die Nerven gegangen ist. Auf Fox läuft seit einiger Zeit die 4. Staffel der Serie. (Die Ausstrahlung erfüllt übrigens mein wichtigstes Kriterum: O-Ton.) Und was soll ich sagen? Je länger die Haare wieder werden, desto besser werden auch die Drehbücher; nicht dass ich da einen Zusammenhang herstellen würde, aber bemerkenswert ist es trotzdem, oder? 😉

Shark 2. Staffel

Jetzt zu den weniger erfreulichen Dingen. Im genannten Beitrag hatte ich ja allen Wortjongleuren und -jongleusen nahegelegt, sich diese Serie trotz der nicht vorhandenen O-Ton-Ausstrahlung wegen des genialen Konzepts und der Charaktere anzusehen. Ich möchte hiermit meine Empfehlung auf die 1. Staffel begrenzen. Es ist ja nett, dass man Jeri Ryan mehr Screentime gibt, aber das Konzept der Serie wurde völlig über den Haufen geworfen. Mein Fazit: Belanglos. Da würde selbst eine Ausstrahlung im O-Ton nichts mehr retten.

Ich war eigentlich geschockt, dass die Serie nach der 2. Staffel nicht mehr fortgesetzt werden sollte, aber nachdem ich versucht habe bei 3 Folgen der aktuellen Season nicht einzuschlafen, kann ich die Entscheidung nachvollziehen. Nur dass wir uns richtig verstehen, die Leistung der Darsteller(innen) ist nach wie vor sehr gut, aber das rettet kein verhunztes Drehbuch. Darüber, warum das Konzept so stark verändert wurde, kann man nur mutmassen; ich fürchte, es hat etwas mit den Focus-Groups zu tun. Sehr Schade.