The naked presenter

Wer, wie ich, häufiger Vorträge oder Schulungen hält, stellt sich permanent eine Frage: Wie kann ich das Ganze noch besser gestalten? Um die Vortragstechnik zu verbessern gibt es ein paar Möglichkeiten. Zum Beispiel die Vortragstechnik der Personen zu analysieren, bei deren Ausführungen man selbst einfach beeindruckt war. Das geht relativ einfach, wenn man sich den entsprechenden Vortrag als Video oder Audio nochmals zu Gemüte führen kann. Oder man versucht mehrere Vorträge von den Personen zu besuchen, die man in dieser Beziehung für besonders interessant hält. Beide Ansätze haben ihre Vorteile, sind aber manchmal zeitintensiv. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, sich die entsprechende Literatur zu besorgen und diese zu studieren. Aber wenn es um das Thema Vortragstechniken geht, ist es manchmal schwer die sprichwörtliche “Spreu vom Weizen” zu trennen.

Wenn es weltweit eine Person gibt, bei der man sich sicher sein kann, dass alle Informationen “Hand und Fuss” haben, dann ist es Garr Reynolds. Die Lobeshymnen für seine Presentation Zen-Bücher, und deren Verkaufszahlen, sprechen für sich selbst. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mir sein neuestes Werk The naked presenter, zugelegt habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Allein die Hinweise die ich in der ersten Hälfte des Buches gefunden habe, waren den Preis der Anschaffung schon wert.

Besonders das zweite Kapitel über die Vorbereitung von Vorträgen hat es mir angetan. Die Anregungen die ich dort fand, habe ich sofort für mehrere Vorträge umgesetzt und war mit den Ergebnissen ausserordentlich zufrieden. Ich habe das Buch mittlerweile zur Hälfte durchgearbeitet und kann es jedem / jeder Vortragenden nur wärmstens empfehlen.

Ich werde mich zum Buch ausführlich äussern, wenn ich es fertig gelesen habe und eventuell auch ein paar Erfahrungen mit den beschriebenen Techniken schildern. Aber es steht für mich bereits jetzt fest, dass dieses Buch eine Bereicherung für alle ist, die häufiger Vorträge halten.

Disclaimer: Ich lese gerade die englische Variante des Buchs, bin aber davon überzeugt, dass die deutsche Übersetzung genauso inspirierend geworden ist.

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